Vorbereitungen für Bundestagswahl

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Natascha Handschak bereitet die Wahl vor.

WERDOHL - Im Werdohler Rathaus laufen derzeit die Vorbereitungen für die bevorstehende Bundestagswahl am Sonntag, 20. September. Verwaltungsmitarbeiterin Natascha Handschak hat bereits mehr als 102 Wahlhelfer für die 17 Urnenwahllokale im Stadtgebiet verpflichtet, wie sie jetzt im Gespräch mit unserer Zeitung erklärte.

Einige der Wahlhelfer hätten sich freiwillig gemeldet, der andere Teil sei per Zufall aus der Einwohnerstatistik ausgesucht und anschließend angeschrieben worden, wie Handschak berichtet. Auch einige Mitarbeiter aus dem Rathaus werden am Wahltag in den einzelnen Wahllokalen helfen. „Bisher ist es relativ gut gelaufen. Es haben mehr Wahlhelfer zu- als abgesagt“, berichtet Handschak von den Vorbereitungen.

„Zwei Wochen vor der Wahl werden die Wahlhelfer speziell geschult und am Wahltag selbst noch einmal belehrt“, berichtet Natascha Handschak, die sich im Rathaus um die Vorbereitungen für den Urnengang kümmert. Derzeit ist sie damit beschäftigt, eine Präsentation für die Schulung der Wahlhelfer vorzubereiten. Zudem generiere sie gerade das Wählerverzeichnis, wie sie berichtet. Auch kümmert sich Handschak um Anträge von Werdohlern, die im Ausland leben, aber in Deutschland von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen wollen. Den Antrag einer Familie, die in Frankreich lebe, habe sie bereits bearbeitet. „Die waren ganz früh dran“, sagt sie.

Ordnungsamtsleiterin Andrea Mentzel kalkuliert mit Sachkosten in Höhe von 10 000 Euro, die im Rahmen der Bundestagswahl für die Stadtkasse anfallen. „Kommunalwahlen sind immer ein bisschen teurer, weil wir die Stimmzettel selbst drucken müssen“, berichtet Mentzel.

„Vier Wochen vor der Wahl dürfen die Parteien mit der Wahlwerbung beginnen. Die Größe der Fläche richtet sich nach dem Stimmverhältnis der letzten Bundestagswahl“, weiß die Ordnungsamtsleiterin. In diesem Jahr müssten sich die Parteien übrigens erstmals selbst um das Aufstellen der Wahlplakate kümmern. Sonst habe diese Aufgabe immer der Baubetriebshof übernommen. Im Zuge des Sparpaketes müssen die Parteivertreter nun selbst aktiv werden. Ein Mitarbeiter des Baubetriebshofes werde aber helfen, so Mentzel. Für die Wahlwerbung seien zehn Standorte vorgesehen, an denen viele Autofahrer vorbeikommen würden. - Ute Heinze

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