Online-Anmeldungen für Betriebe

Vorbereitungen für Berufsorientierungsmesse laufen 

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Antonius Wiesemann, Petra Seuster, Sandra Horny, Armin Dzaferovic, Anja-Katrin Rammoser-Schriever und Andreas Haubrichs (von links) informierten gestern zur Berufsorientierungsmesse.

Neuenrade/Werdohl - „Einen Startschuss“ – so nannte Bürgermeister Antonius Wiesemann gestern die Pressekonferenz zur achten Berufsorientierungsmesse (Bom). 

Diese findet am 27. September von 9 bis 15.30 Uhr im Fest- und Schulzentrum Riesei statt. Das Grundkonzept sei gleich geblieben, betonten die Organisatoren – es gebe aber auch einige Neuerungen beispielsweise beim Anmeldeverfahren. 

Die Bom bietet ausbildenden Betrieben eine Plattform, um sich Schülern der Jahrgangsstufen 9 bis 13 vorzustellen. Das Fest- und Schulzentrum Riesei sei dafür ein idealer Standort, betonte Bürgermeister Wiesemann. „Neuenrader Schüler können ihn sehr gut mit dem Bus erreichen“. 

Schüler werden im Unterricht auf die Bom vorbereitet

Für die Organisatoren der Bom sei die enge Zusammenarbeit mit den heimischen Schulen besonders wichtig, erklärte Andreas Haubrichs, Werdohl Marketing. Die Schüler würden im Unterricht auf die Messe vorbereitet werden. „Da muss den Lehrern wirklich ein Lob ausgesprochen werden“, sagte Petra Seuster von der Stadt Werdohl. 

Ebenfalls neu ist, dass Sandra Horny den Neuenrader Betrieben als lokale Ansprechpartnerin zur Verfügung steht. Bisher war Andreas Haubrichs für Werdohl und für die Hönnestadt zuständig. 

Auch die Stadtverwaltung Neuenrade und das Stadtmarketing sicherten für die Bom ihre Unterstützung zu. Zahlreiche Betriebe seien bereits für die Messe kontaktiert worden, betonte Wiesemann. 

Außerdem wolle man versuchen, einen Gemeinschaftsstand für Handwerker zu organisieren. Gerade für diese Berufssparte sei es momentan schwierig, Azubis zu gewinnen, erläuterte Armin Dzaferovic vom Arbeitgeberservice. Viele Jugendliche würden später lieber im Büro arbeiten wollen. Auch der Einzelhandel habe solche Probleme, ergänzte Haubrichs. 

Versuche der Stadtverwaltung und von Sandra Horny einen Kontakt zur Kreishandwerkerschaft aufzubauen, seien „leider gescheitert.“ „Da müssen wir am Ball bleiben“, bekräftige Bürgermeister Wiesemann. Auch im Einzelhandel gebe es Nachfolge-Probleme, erklärte Haubrichs. 

Online-Anmeldung für Unternehmen

Für die achte Bom wurde das Anmelde-Verfahren verändert: Unternehmen und Betriebe können sich nur noch auf der Internetseite der Bom anmelden. Anmeldeschluss ist der 15. Mai. 

Da mit der Ausrichtung der Messe ein immer höherer Kostenaufwand verbunden sei, gibt es in diesem Jahr eine Teilnahmegebühr. Diese beträgt 75 Euro pro Stand. Ortsansässige Arbeitgeber und gemeinnützige Organisationen sind von dieser Gebühr ausgeschlossen. 

Weitere Informationen und eine Broschüre, sind auf der Internetseite der Messe zu finden.

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