Vorbereitungen für die BOM

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Präsentierten gestern im Rahmen einer Pressekonferenz die Plakate, Flyer und den Plan mit den Ausstellern für die dritte Berufsorientierungsmesse für Neuenrade und Werdohl: Andreas Haubrichs und Uwe Wiederspahn. ▪

WERDOHL/NEUENRADE ▪ Die Schüler lernen verschiedene Berufe und bestenfalls potentielle Arbeitgeber kennen, während die Aussteller präventiv auf den drohenden Fachkräftemangel reagieren und erste Kontakte zum Nachwuchs knüpfen:

Zur dritten Berufsorientierungs-Messe (BOM) für Neuenrade und Werdohl lädt das Organisationsteam um Andreas Haubrichs (Werdohl Marketing), Uwe Wiederspahn (Stadt Werdohl) und Sandra Horny (Stadt Neuenrade) am Mittwoch, 26. September in den Festsaal Riesei ein.

„Wir sind mitten in der Vorbereitungsphase“, erklärte Andreas Haubrichs am Donnerstag im Rahmen eines Pressegespräches. Mittlerweile habe sich die BOM zu einem echten Selbstläufer entwickelt. Ausstellerakquise hätten die Verantwortlichen laut Haubrichs in diesem Jahr nicht betreiben müssen. 21 Firmen und Unternehmen, die sich im Rahmen der diesjährigen Messe präsentieren, waren bereits im vergangenen Jahr dabei, wie der Werdohler Wirtschaftsförderer am Donnerstag berichtete. Zudem seien sechs neue hinzugekommen. Die Ausstellerfläche im Festsaal sei damit voll. Neben den Stadtverwaltungen der beiden Städte wird sich unter anderem auch ThyssenKrupp VDM, die Firma Ulrich Remmel e.K. Vertriebscenter Zerspanung, die Vossloh Werdohl GmbH und die Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG präsentieren.

In diesem Jahr wollen die Organisatoren vor allem Eltern die Möglichkeit geben, ihren Nachwuchs bei der Suche nach dem Traumjob zu unterstützen. Zwischen 15.30 und 16.30 Uhr wollen Haubrichs und seine Mitstreiter den Eltern die Möglichkeit geben, sich zu informieren. Der Flyer zur diesjährigen Messe richte sich deshalb in erster Linie an die Eltern. Auch bei den Ausstellern wird es nach den Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr Veränderungen geben. „Viele Mädchen hätten bei der Befragung zur Messe 2011 geäußert, dass hauptsächlich Berufe für junge Männer präsentiert und vorgestellt würden“, berichtet Haubrichs. Für die Veranstaltung im September seien deshalb auch die Kindertageseinrichtungen und Familienzentren in Trägerschaft der Stadt Werdohl gewonnen worden.

Haubrichs bedauert, dass sich auch bei der dritten BOM kaum Einzelhändler und heimische Handwerksbetriebe präsentieren: „Meistens haben diese Unternehmen nur wenige Mitarbeiter. Um auf der BOM auszustellen müssten sie ihr Geschäft für einen Tag schließen,“ weiß Haubrichs.

Er und Mitorganisator Wiederspahn freuen sich besonders über die gute Zusammenarbeit und den engen Austausch mit den Unternehmen im Rahmen der Vorbereitung. Die Vorstellung der heimischen Betriebe und Unternehmen werde immer professioneller.

Während sich die Aussteller bei der ersten Messe hinter einfachen Tischen ihr Angebot erläuterten, ließen sie sich mittlerweile immer mehr einfallen, um den Nachwuchs aus den Klassen acht und neun sowie die Oberstufenschüler aus Werdohl und Neuenrade an den Stand zu locken, so Haubrichs weiter. Die Teilnahme an der Messe ist für die Aussteller übrigens kostenlos, wie Wiederspahn und Haubrichs am Donnerstag betonten. ▪ ute

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