Freibad Werdohl öffnet am 19. Mai

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Nachdem das Wasser aus dem Schwimmer-Becken abgepumpt war, hat Daniel Kamp mit dem Hochdruckreiniger schon einmal die groben Verschmutzungen entfernt.

Werdohl - „Wir haben uns bei der Arbeit im Becken schon einen Sonnenbrand geholt“, erzählt Schwimm-Meisterin Tanja Midderhoff. Bei sommerlichen Temperaturen haben die Mitarbeiter der Bäderbetriebe am Montag mit den Vorbereitungen für die Freibadsaison in Ütterlingsen begonnen.

Die Eröffnung des Freibades ist für Samstag, 19. Mai – also zu Beginn der Pfingstferien –, geplant. Auch wenn das Wetter sich jetzt gerade schon richtig sommerlich zeigt, sei eine Öffnung vor diesem Zeitpunkt nicht möglich, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Schlutow: „Wir müssen bereits im Februar entscheiden, wann wir das Freibad öffnen wollen. Dann kann man natürlich überhaupt nicht absehen, wie sich das Wetter entwickelt.“

Die frühzeitige Planung sei unter anderem notwendig, damit die Technik im Bad vor der Inbetriebnahme überprüft werden könne – entsprechende Termine müssten abgesprochen werden. Zudem würden die notwendigen Vorbereitungen in Ütterlingsen insgesamt circa vier Wochen in Anspruch nehmen. „Das würde bei einem früheren Öffnungstermin jetzt schon knapp,“ stellt Schlutow fest.

Technik muss überprüft werden 

Zu tun gibt es eine Menge: Mittwoch hat Daniel Kamp das Schwimmer-Becken mit dem Hochdruck-Reiniger gesäubert. Schwimm-Meisterin Tanja Midderhoff kümmerte sich um die Palmen, die bald das Winterquartier verlassen sollen. Wege und Flächen müssen von Unkraut befreit, Hecken und Sträucher zurückgeschnitten werden – und das ist noch längst nicht alles. Eine große Rolle bei der Auswahl des Öffnungstermins spielt für Schlutow auch die Tatsache, dass nicht vorhersehbar ist, wie sich das Wetter entwickelt. „Nach dieser Schönwetterperiode kann es Anfang Mai durchaus noch mal kalt werden,“ sagt er.

Bei Nachttemperaturen von vier Grad laufe die Heizung beispielsweise die ganze Nacht auf Hochtouren: „Und das Wasser im Becken wird trotzdem nicht einen Grad wärmer,“ so Schlutow. Da die Freibad-Eröffnung auch immer mit der Schließung des Hallenbades verbunden ist, käme ein späterer Öffnungstermin in Ütterlingsen auch den Schulen zugute. „Dann kann das Schulschwimmen noch bis Mitte Mai angeboten werden.“ Denn für die Schulkinder sei es morgens im Freibad einfach zu kalt.

Morgens ins Hallenbad, ab mittags ins Freibad

Frank Schlutow deutet allerdings vorsichtig an, dass die Öffnungszeiten der Bäder ab 2020 flexibler werden könnten, denn dann soll der Hallenbad-Neubau in Ütterlingsen fertiggestellt sein. „Parallele Öffnungszeiten wären toll,“ erklärt der Stadtwerke-Geschäftsführer, und malt sich ein Wunschbild aus: „Morgens könnten die Schulen im Hallenbad schwimmen, und wenn es dann mittags schon warm genug ist, hätten die Badegäste Gelegenheit, das Freibad zu nutzen.“

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