Heiber legt Traineramt nieder

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Kassiererin Stefanie Gierse, der scheidende Senioren-Trainer Andreas Heiber, Abteilungs-Vorsitzender Manfred Klein sowie Jugend-Übungsleiter Falk Metzler (von links).

WERDOHL -  Umbruch in der Volleyball-Abteilung des TuS Versetal: Die Abteilung verzeichnet immer weniger aktive Spielerinnen im Damenbereich. Der Nachwuchs – sofern vorhanden – habe nicht mehr die Qualität früherer Zeiten, so Jugendtrainer Falk Metzler. Und Andreas Heiber, Trainer der Damenmannschaft, verlässt den Verein zu den Sommerferien aus beruflichen Gründen.

Zu Beginn der rund 40-minütigen Jahreshauptversammlung am Dienstagabend in der Gaststätte Klute-Olbrich begrüßte Vorsitzender Manfred Klein 13 weitere Mitglieder. Die Abteilung hat aktuell 103 Mitglieder. Klein teilte mit, dass er und der Vorstand bereits mit einem Nachfolger von Trainer Heiber verhandeln. Es sei aber noch nichts spruchreif, deshalb wollte er auch den Namen des Kandidaten nicht nennen. Doch der Abteilungsvorsitzende stellte in Aussicht, dass der mögliche künftige Übungsleiter auch drei neue Spielerinnen mit ins Versetal bringen könnte.

Zuvor hatte der scheidende Trainer Heiber seinen Jahresbericht verlesen. Die Damenmannschaft sei in der Bezirksliga 4 gestartet. Aufgrund häufiger Ausfälle von Spielerinnen sei der Abstieg letztlich nicht zu verhindern gewesen. „Im nächsten Jahr in der Bezirksklasse wollen die Mädels aber wieder oben mitspielen“, erklärte Herber.

Jugend-Übungsleiter Metzler musste sein Team sogar vom Spielbetrieb abmelden, weil oftmals nicht genügend Spielerinnen zur Verfügung standen.

Zwar hätten die beiden Schul-Arbeitsgemeinschaften an der Albert Einstein-Gesamtschule Nachwuchs für den Verein gebracht. Diese Mädchen seien aber erst zwischen zehn und 13 Jahre alt und somit noch nicht reif für den Spielbetrieb. Im kommenden Schuljahr komme das Problem hinzu, dass die Gesamtschule die Unterrichtszeiten von 45 auf 60 Minuten ausweite. Am 18. Juli, so kündigte Metzler noch an, finde an der Gesamtschule ein Sports-Finder-Day statt. Daran seien alle Werdohler Sportvereine beteiligt. Möglicherweise könne auch die Volleyball-Abteilung des TuS Versetal profitieren. „Wenn früher neue Interessentinnen kamen, konnten wir die besten auswählen. Heute kommen nur wenige. Und bei denen sind oft einfachste Übungen im Training schon lebensgefährlich.“ Positive Nachrichten hatte Kassiererin Stefanie Gierse: In der Kasse wurde in den vergangenen zwölf Monaten ein Plus erwirtschaftet. Gierse wurde von der Versammlung auch einstimmig wiedergewählt.

Von Michael Koll

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