Vierbeiner flitzen um die beste 50-Meter-Sprint-Zeit

Jetzt gehört’s mir! Nach dem Sprint durfte das Quietschebällchen zur Belohnung behalten werden.

Werdohl - „Das ist Rekord“, freute sich Horst Rösner am Pfingstsonntag. Der Vorsitzende des Deutschen Pudel-Klubs/ Bezirksgruppe Märkischer Kreis – vielen besser unter dem Namen „Die Märker“ bekannt – blickte auf die Teilnehmerliste und zählte fast 130 Starts. „So viele hatten wir noch nie“, ist er von dem großen Interesse am Pfingsthunderennen überrascht.

Von Susanne Riedl

Dass viele Frauchen und Herrchen ihre Vierbeiner zu diesem Spaß-Wettbewerb anmelden würden, war bereits im Vorfeld schon zu erahnen. Mehr als 90 Anmeldungen verzeichneten die Märker. Aus dem gesamten Ruhrgebiet, dem Olper-Raum und sogar aus Hannover hatten Frauen und Männer ihre treuen Begleiter fürs Pfingsthunderennen in der Schwarzen Ahe angemeldet. Dementsprechend herrschte auf dem Hundeplatz ordentlich Gewusel.

„Auf vielfachen Wunsch haben wir diesmal, zum ersten Mal, eine eigene Pudel-Klasse, die an den Start geht“, berichtete Horst Rösner über die Regularien. Am Hunderennen teilnehmen konnte jede Rasse. Nach Größe und Alter staffelten die Organisatoren die Vierbeiner in jeweilige Gruppe ein – zwecks der Chancengleichheit. In sechs Klassen gingen Pudel und Co. schließlich an den Start.

„Im Durchschnitt laufen die Hunde zwischen fünf und sechs Sekunden“, weiß Horst Rösner. Die 50 Meter lange Sprintstrecke haben Kandidaten aber auch schon in 4,42 Sekunden zurückgelegt. Die Zeit wird elektrisch, aufs Hundertstel genau gemessen. Bei derartiger Genauigkeit wunderte es nicht, dass Frauchen und Herrchen zu allerlei Hilfsmittel griffen, damit der vierbeinige Flitzer vielleicht doch noch ein bisschen schneller über die Wiese saust. Quietschebällchen und Leckerchen gehörten zur Standard-Ausrüstung. Mancher lockte den Sprinter mit einem seiner vierbeinigen Kameraden oder es hopste gar die ganze Familie an der Ziellinie auf und nieder und überschlug sich in Lockrufen. Doch egal, welche Zeit das fellige Familienmitglied letztlich erreichte: es galt die olympische Prämisse „Dabei sein ist alles“. So bekam auch jeder Starter eine Teilnehmerurkunde zur Erinnerung an den tierisch-sportlichen Tag mit nach Hause. Die schnellsten drei jeder Klasse durfen sich über Pokale freuen.

Hundeleinen, Halsbänder, flauschige Kissen und Decken und weitere Angebote – die Hund so brauchen könnte – fanden Frauchen und Herrchen an den Verkaufsständen, die das gelungene Pfingsthunderennen rundum abrundeten.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare