Vier neue Grüne Damen an der Stadtklinik Werdohl

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Die Grünen Damen (von links) Christine Domröse, Susanne Krah, Marga Holst, Renate Drangmeister und Renate Hoffrecht werben mit Christine Lehnert, Pflege- und Verwaltungsleitung der Stadtklinik Werdohl (rechts), für das Ehrenamt.

Werdohl - Sie sind die guten Geister, die fleißigen Helferinnen, ohne die so viele Dinge im Krankenhausalltag der Stadtklinik Werdohl kaum möglich wären: die Grünen Damen und zwei Grüne Herren. Das Team freut sich aktuell sehr über Verstärkung.

Vier neue Kolleginnen haben sich dem Ehrenamt auf den Stationen verschrieben, sich bereits gut eingelebt und sind mit ganzem Herzen dabei: Christine Domröse, Renate Drangmeister, Renate Hoffrecht und Susanne Krah. Ihr Markenzeichen ist der mintgrüne Kittel und ein Ziel eint sie alle: Sie möchten Zeit schenken und Gutes tun.

Für stationäre Patienten in der Stadtklinik Werdohl, die sich über Wärme und Zuwendung oder ein gutes Gespräch ebenso freuen wie über einen zustimmenden Blick oder liebe Worte. „Wir haben für alle Belange und Wünsche der Patienten ein offenes Ohr, führen Gespräche und verrichten kleine Dienste“ erzählt Renate Drangmeister, die der Stadtklinik ihr Leben lang treu geblieben ist: Das Licht der Welt hat sie vor 73 Jahren hier erblickt.

Arbeit, die bereichert

Wie die meisten im Team ist sie einmal pro Woche im Dienst. Zu Beginn treffen sie sich in ihrem Büro, besprechen aktuelle Fragen und koordinieren ihre Hilfe auf den Stationen. Und dann schwärmen sie aus, schauen hier mit einem netten Lächeln ins Zimmer und begrüßen dort einen neuen Patienten, der unter Umständen ein Sorgenpäckchen mit dabei hat.

„Es ist eine sehr vielfältige Arbeit, die bereichert und Freude macht. Wir lachen viel, auch am Krankenbett, es gibt aber sicher auch mal Situationen, die sehr ernst sind“, berichtet Marga Holst als Teamleiterin aus 33-jähriger Erfahrung als Grüne Dame.

Zeitbudget selbst bestimmen

Auch individuelle Stärken und Interessen der Ehrenamtlichen kommen in der Arbeit zum Tragen: So freut sich Christine Domröse beispielsweise darauf, mit den betagteren Patienten der Abteilung für Akutgeriatrie und Frührehabilitation am Nachmittag gemeinsam zu spielen, zu plaudern und zu basteln.

Eine andere Kollegin kümmert sich gern um die Patientenbücherei und versorgt die Patienten mit spannendem oder lustigem Lesestoff. Die Arbeitszeit der Grünen Damen richtet sich übrigens nach ihren persönlichen Bedürfnissen und Wünschen – feste Vorgaben gibt es keine. Über das Zeitbudget, das man einbringen möchte, kann jeder selbst bestimmen.

Bei Rückfragen oder Interesse an einer Mitarbeit steht Marga Holst als Ansprechpartnerin zur Verfügung (Tel. 0 23 92/5 72 08).

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