55 Entlassschüler bleiben

Vier Feierstunden für 111 Zehntklässler der Werdohler Gesamtschule

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Die Entlassschüler konnten jeweils  mit ihren Eltern an der Feierstunde teilnehmen. Aus diesem Grund gab es coronabedingt für die 111 Gesamtschüler insgesamt vier Feiern im Festsaal Riesei.

Werdohl – „Ihr habt in den vergangenen sechs Jahren an der AEG das notwendige Rüstzeug bekommen. Jetzt könnt ihr zeigen, was in euch steckt.“

Mit diesen Worten forderte Bürgermeisterin Silvia Voßloh die Zehntklässler der Albert-Einstein-Gesamtschule (AEG) am Mittwoch dazu auf, mutig und entschlossen in die Zukunft zu blicken. Während der Entlassfeiern im Festsaal Riesei beleuchte die Bürgermeisterin zudem die Corona-Situation in den vergangenen Monaten, die auch den Alltag der Werdohler Gesamtschüler durcheinandergewirbelt hatte. 

Voßloh sprach den Entlassschülern ihre Anerkennung für die Disziplin aus, die sie während der Corona-Krise unter Beweis gestellt hätten. Von jetzt auf gleich selbstständig – ohne Präsenzunterricht und Hilfestellung – lernen zu müssen, das sei für alle eine große Herausforderung gewesen, stellte sie fest. 

Letzten Monate geprägt von der Pandemie

Das hatte zuvor auch Gesamtschulleiter Sven Stocks betont: „Eure letzten Monate an dieser Schule waren geprägt von der Pandemie.“ Es sei eine schwierige Zeit gewesen, dennoch hätten die Zehntklässler gute Ergebnisse erzielt. Unter anderem hätten 58 der insgesamt 111 Entlassschüler die Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erreicht, berichtete Stocks. 55 und Schüler hätten sich dazu entschieden, die Reifeprüfung 2023 an der AEG abzulegen. „Letztlich ist aber entscheidend, was ihr aus euren Abschlüssen macht“, unterstrich der Schulleiter. 

Erst das Zeugnis, dann die Rose: Martina Bodewig überreichte jedem ihrer Schüler eine Blume. Im Gegenzug hatten die Jugendlichen im Foyer der Schule ein sehr persönliches Geschenk für ihre bisherige Klassenlehrerin vorbereitet.

Wichtig sei auch die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen und die Übernahme von Verantwortung. „Ihr entscheidet mit, in welcher Welt ihr leben sollt.“ Sven Stocks riet den Jugendlichen, auch in schwierigen Situationen mutig nach vorne zu schauen: „Verliert nicht den Glauben an euch selbst und an eure Stärken.“ 

Jede Klasse feiert für sich

Coronabedingt feiert jede der vier zehnten Klassen der AEG eine eigene Abschlussfeier. Während der ersten Feierstunde kam Martina Bodewig, die bisherige Klassenlehrerin der 10.1, zu Wort. Sie lobte ihre Schüler, die insgesamt „sehr respektable“ Ergebnisse erreicht hätten, und wünschte sich, „dass alle, die nicht auf dieser Schule bleiben, uns hier am Riesei besuchen“. Martina Bodewig gab den Jugendlichen einen Tipp für die Zukunft: „Ihr könnt nur dann zufrieden sein, wenn ihr neben eurem Privatleben auch eure Arbeit liebt.“ 

Durch das Programm der Feierstunde führte Michael Schmedding, Abteilungsleiter der Klassen acht bis zehn. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Schulband in der Besetzung Daniel Krolitzek, Kollien Hoffmann, Laura Tutschek, Renato Enrice und Jose Antonio Francikowski mit Stücken von Greenday und Linkin Park.

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