Viele Schüler fehlen: Streik wirkt sich auch in Werdohl aus

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Busse fuhren am Dienstag zwar in Werdohl, wegen des Warnstreiks allerdings nicht fahrplanmäßig.

Werdohl - Betroffen vom ganztägigen Warnstreik der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Dienstag waren vor allem Fahrgäste der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG).

Einige Buslinien wurden eingeschränkt bedient, die übrigen komplett eingestellt. 

Die Auswirkungen bekam vor allem die Albert-Einstein-Gesamtschule zu spüren, wo nach Auskunft von Michael Grabs, Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung, rund ein Viertel der Schüler nicht zum Unterricht erschien, der allerdings dennoch in gewohnter Form durchgezogen wurde. Die Stadtverwaltung und die städtischen Kitas waren laut Grabs vom Streikaufruf nicht betroffen. 

Die Forderung der Gewerkschaft vor der nächsten Verhandlungsrunde ab 15. April nach einer sechsprozentigen Lohnerhöhung nennt Grabs mit Blick auf die chronisch klamme Werdohler Stadtkasse „völlig utopisch“. Eingeplant hat die Verwaltung im aktuellen Haushaltsplan eine Erhöhung von zwei Prozent, was einer Summe von 212 000 entspricht. „Damit bekommen wir den Haushaltsausgleich noch hin. Wenn es tatsächlich in Richtung der sechs Prozent gehen sollte, würde es deutlich schwieriger“, sagte Grabs.

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