Viel „Genuss am Fluss“

Woge-Chef Ingo Wöste und sein Team halten Ausschau nach gutem Wetter und vielen Besuchern

WERDOHL ▪ Etwas für das eigene Image und gleichzeitig auch etwas für die Stadt und ihre Lebensqualität tun – das steckt hinter einer Aktion der Werdohler Wohnungsgesellschaft (Woge), die den Oberbegriff „Woge kulinarisch – Genuss am Fluss“ trägt und im Grunde eine Herausforderung für alle Beteiligten darstellt. Immerhin ist sie nur dann erfolgversprechend, wenn gutes, möglichst sonniges Wetter herrscht. Und genau deshalb gibt es für den „Genuss am Fluss“ noch keinen verlässlichen Termin, sondern nur von Hoffnung getragene Vorstellungen dazu.

Im Gegensatz dazu ist das Aktions-Gerüst aber schon komplett: In zehn von der Woge gekauften Zeltpavillons – die auf der Wiese neben der Dammstraße mit Blickrichtung auf die Lenne aufgebaut werden – sollen ebenso viele Gastronomen aus Werdohl und Neuenrade kulinarische Genüsse anbieten; in gehobener, hochwertiger Qualität, wie Woge- und Marketing GmbH-Geschäftsführer Ingo Wöste am Donnerstag erläuterte. Zudem soll auch eine Kinder-Kochecke eingerichtet werden – unterstützt durch den Stadtelternrat und die Pfadfinder. Alles in allem „wollen wir ein Rundum-Sorglos-Programm präsentieren“.

Um einigermaßen auf der sicheren Seite zu sein, wird nun sehr intensiv die Großwetterlage beobachtet, denn „wir brauchen eine knappe Woche Vorlauf“, um auch die entsprechende Öffentlichkeitsarbeit – zum Beispiel durch Plakatierung oder Banner an allen wichtigen Stellen des Stadtgebietes – anzukurbeln, so Ingo Wöste. Erster Termin für den „Genuss am Fluss“ wäre der 18. April (11 bis 21 Uhr). Klappt es dann nicht, haben die Organisatoren noch den 25. April oder 16. Mai in der Hinterhand. Alle anderen Wochenenden scheiden wegen anderweitiger Ereignisse aus.

Mehrere tausend Euro hat die Woge in die Hand genommen, um aus Vorstellungen Realität werden zu lassen. Die gekauften Zeltpavillons haben zusätzlich den Vorteil, auch bei anderen Veranstaltungen genutzt werden zu können – etwa beim Stadtfest oder bei Stadtteilfesten. Verlegt wird auf einem Teil der Lennewiese zudem ein Kunstrasen, der bessere Abläufe des Geschehens garantieren soll. Musik aus der Konserve und das Jugendblasorchester werden den Besuchern eine gewisse Fest-Qualität vermitteln.

Die Motive für dieses Angebot macht der Woge-Chef mit wenigen Hinweisen deutlich: „Wir wollen zeigen, dass wir als Marke Woge Qualität haben.“ Zudem werde erkennbar, „wie wichtig uns die Stadt ist, in die wir auch eingebunden sein möchten“.

„Genuss am Fluss“ soll aus Sicht der Woge und Marketing GmbH keine Eintagsfliege sein, sondern möglichst „in Serie gehen“. Das freilich hängt auch etwas vom Erfolg der Premiere ab, wobei auch andere Standorte an der Lenne denkbar wären.

Rainer Kanbach

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