Ifam veröffentlicht erste Zahlen

Viel Betrieb auf der Teststraße: So viele Tests sind in Werdohl positiv

Auf dem Parkplatz unterhalb des Riesei-Stadions hat das Institut für Arbeitsmedizin auch am Mittwochnachmittag wieder Corona-Schnelltests durchgeführt. Bisher werde das Angebot gut angenommen, stellten die Mitarbeiter fest.
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Auf dem Parkplatz unterhalb des Riesei-Stadions hat das Institut für Arbeitsmedizin auch am Mittwochnachmittag wieder Corona-Schnelltests durchgeführt. Bisher werde das Angebot gut angenommen, stellten die Mitarbeiter fest.

Das Schnelltestzentrum am Riesei wird von der Bevölkerung gut angenommen. Darüber sind sich die Organisatoren und die Mitarbeiter vor Ort einig. Sie freuen sich, dass die Bereitschaft für die Testungen offenbar hoch ist. Eine Zwischenbilanz.

Werdohl – Aufgebaut hat das Testzentrum das Institut für Arbeitsmedizin (Ifam), das die Dienstleistung am Riesei im Auftrag der Stadt und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe anbietet. Geschäftsführer des Ifam ist Moritz Marl. Er gab auf Anfrage bekannt, wie viele Interessenten an der Teststation in Werdohl tatsächlich getestet wurden.

Unterm Strich sind es 851 Schnelltests, die bis Dienstag in Werdohl genommen wurden, teilte Marl schriftlich mit. Am Mittwoch hatte das Testzentrum zwar ebenfalls geöffnet und war auch zwischenzeitig gut besucht, die Daten von diesem Tag konnten allerdings noch nicht in die Auswertung einfließen. Von den 851 ausgewerteten Tests fielen insgesamt 13 positiv aus, teilte Marl mit.

Das entspricht einem Prozentsatz von rund 1,5. Betroffene müssen in diesen Fällen einen zweiten Abstrich für einen PCR-Test über sich ergehen lassen, um das Ergebnis zu verifizieren. Kirsten Severin, Coronabeauftragte des Ifam, schätzt die derzeitigen Zahlen als gut ein.

Gerade der ältere Teil der Bevölkerung sowie viele Berufstätige nehmen das Angebot wahr. Verglichen mit Plettenberg, wo das Ifam ebenfalls eine Teststraße betreibt, dürften sich in Werdohl gerne noch mehr Menschen testen lassen. „Je mehr getestet wird, desto stärker sieht man auch, wie viele negative Tests dabei sind“, sagt Severin. Wenn zudem Corona-Positive „herausgefischt“ würden, die das Virus dann nicht weitergeben könnten, senke das dauerhaft die Inzidenzwerte.

Insofern appelliert Severin an die Werdohler, keine Scheu zu haben und die Schnelltests wahrzunehmen. Auch Moritz Marl hätte gerne, dass sich noch mehr Menschen testen lassen: „Um den Anreiz auszuweiten, überlegen wir, monatlich eine Verlosung unter allen getesteten Personen durchzuführen.“

Personell seien mehr Testungen kein Problem. Am besten gehe das kurz nach oder kurz vor den Stoßzeiten, die in erster Linie morgens zu Arbeitsbeginn und nachmittags zur Feierabendzeit sind. Aber auch wenn der Andrang größer ist, habe es bislang kaum Probleme und lange Verzögerungen gegeben. „Das Team hat sich richtig toll eingespielt“, berichtet Severin. Vor allem vor Personal aus medizinischen Berufen, das an der Teststraße eine Zusatzschicht einlegt, zieht sie den Hut.

Chronologie der bisherigen Testungstage

26. März 2021158 Testsdavon 2 positiv
27. März 202180 Testsdavon 3 positiv
29. März 2021173 Testsdavon 7 positiv
31. März 2021205 Testsdavon 0 positiv
3. April 2021155 Testsdavon 0 positiv
6. April 202180 Testsdavon 1 positiv

Öffnungszeiten

Geöffnet hat das Werdohler Schnelltestzentrum am Riesei montags von 8 bis 13 Uhr, mittwochs und freitags von 12 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr. An Sonn- und Feiertagen bleibt die Teststraße zu.

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