Viel Beifall für turbulente Weihnachtsgeschichte

Engel Matilda und Niklas Julebukk begeisterten die Werdohler Kinder.

WERDOHL ▪ Leise rieselt der Schnee, sangen am Sonntagnachmittag Schauspieler und Zuschauer gemeinsam im Festsaal Riesei. Und als die Kinder dann nach draußen kamen, fielen doch tatsächlich ein paar weiße Flocken vom Himmel. Also gibt es den Weihnachtsmann doch, oder?

Um diese Frage ging es unter anderem in dem Stück „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“, das das Theater auf Tour auf die Bühne brachte. Turbulent startete Cornelia Funkes persönliche Lieblingsgeschichte. Bevor die rund 200 kleinen und großen Zuschauer etwas sahen, rumpelte es erst einmal ordentlich: Niklas Julebukk, der letzte echte Weihnachtsmann, war samt Bauwagen, Engel Matilda und Kobold Fliegenbart auf die Erde gefallen. Dort traf er auf Ben und Charlotte.

Ben will von Charlotte erst nichts wissen, aber dann braucht er doch ihre Hilfe. Er hat nämlich mit dem frechen Mike als Beweis für die Existenz des Weihnachtsmannes gewettet, dass es zu Weihnachten schneit. Julebukk, Matilda und Fliegenbart setzen nun gemeinsam mit den beiden Kindern alles daran, dass das auch klappt. Dabei haben sie aber auch mit Waldemar Wichteltod zu kämpfen, der schon alle anderen Weihnachtsmänner in Schokolade verwandelt hat und den Menschen einredet, dass nur teure Geschenke Weihnachtsfreude auslösen.

Die Geschichte um wahre Freundschaften und echte Weihnachtsgefühle brachten die Schauspieler mit einem einfallsreichen Bühnenbild und viel Spielspaß auf die Bühne, der auch die Kinder davor begeisterte. Vor allem der lustige Kobold mit seinen Faxen sorgte für viele Lacher und eroberte die Herzen im Sturm. Mucksmäuschenstill war es, als endlich der Schnee auf der Bühne fiel. Munter wurde es, als der Bösewicht nach einigem Drunter und Drüber seine Stiefel verlor – und sich dadurch in Schokolade verwandelte.

„Schön ist es“, meinten Miguel und Larah schon in der Pause, und der jubelnde Beifall am Ende gab ihnen Recht.

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