Viadukt: Erste Masten für die Beleuchtung

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Die Repräsentanten des Werdohler Arbeitskreises Tourismus trafen sich am Montagnachmittag am Ütterlingser Viadukt, um die Aufstellung des ersten Masten zur späteren Beleuchtung der historischen Eisenbahnbrücke vorzustellen.

Werdohl - Drei Jahre Vorbereitung stecken in dem Projekt, die Bögen des Eisenbahnviaduktes in Ütterlingsen schön zu beleuchten. Jetzt stehen die ersten beiden Masten – für die Initiatoren war das die Gelegenheit, schon einmal ein wenig stolz zu sein auf das Erreichte.

Heimat- und Geschichtsverein, Marketinggesellschaft, Stadt Werdohl und engagierte Bürgerstammtischler trafen sich am Montag an Ort und Stelle im Matsch, um vom Fortgang der Arbeiten zu berichten.

Die drei Masten stammen vom Inventar des Baubetriebshofes. Je ein Mast befindet sich auf den beiden Lenneufern, dazwischen wird ein Edelstahlseil über die Lenne gespannt. Ein dritter Mast spannt das Seil zum Boden ab und führt das daran befindliche Elektrokabel zur Übergabestation. Angeschlossen ist das Kabel an das Netz der städtischen Straßenbeleuchtung.

Alle Beteiligten betonen aber, dass es nicht aus dem Topf der Stadt Werdohl bezahlt wird. Heimatvereinsvorsitzender Heiner Burkhardt: „Wir haben einen eigenen Zähler für die Beleuchtung. Durch Sponsorengelder ist die Beleuchtung auf Jahre gesichert. Es kostet die Stadt Werdohl gar nichts.“ Für die Masten, für die Einbringung der Masten durch ein Unternehmen sowie für das Edelstahlseil und die Strahler zahlt der Arbeitskreis Tourismus.

Wie viel das ganze Projekt kosten wird, mag noch niemand sagen. Noch seien nicht die Verhandlungen über den Preis der Strahler einer Lüdenscheider Firma abgeschlossen. Die Männer und Frauen sind sich aber sicher, dass alles bezahlt werden kann: „Sonst hätten wir ja nicht angefangen.“ Auch über die Sponsoren soll noch nichts gesagt werden, es seien aber „einige“. Für die Folgekosten seien genügend Mittel vorhanden. „Wir wollen jetzt zeigen, wie weit wir sind“, so Burkhardt.

Bis Ende März soll alles funktionieren. Alles sei mit der Werdohler Stadtverwaltung (damals noch unter dem ehemaligen Bürgermeister Griebsch, der heute zum Arbeitskreis Tourismus gehört) und der Deutschen Bahn abgesprochen. Weil das Viadukt irgendwann einmal von der Bahn saniert wird, sind die Masten unabhängig vom Bauwerk angebracht. Mit der Bahn werde auch der Winkel der Beleuchtung abgesprochen, damit kein Triebwagenführer geblendet wird. - Von Volker Heyn

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