VHS-Verbandsumlage gesenkt

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Stellten den Haushalt der Volkshochschule Lennetal vor (v.l.): VHS-Geschäftsführerin Birgitt Werdes, Verbandsversammlungsleiterin Silvia Vossloh, Verbandsvorsteher Siegfried Griebsch und VHS-Leiterin Barbara Funke. J

WERDOHL ▪ Das wird die Kämmerer der fünf Lenne-Kommunen freuen: Die Volkshochschule senkt die Verbandsumlage und zahlt zudem noch überschüssige Landesmittel zurück.

Verbandsvorsteher und Bürgermeister Siegfried Griebsch begrüßte die Vertreter der fünf Gemeinden Werdohl, Neuenrade, Altena, Nachrodt-Wiblingwerde und Plettenberg im Werdohler Ratssaal zur Verbandsversammlung, die am Ende den Haushalt für das kommende Jahr einstimmig beschloss.

Griebsch machte zu Beginn der Sitzung auf ein generelles Problem aufmerksam. „Dramatisch, geradezu erschreckend“ sei die Entwicklung der Einwohnerzahl im Verbandsgebiet und die damit verbundenen Probleme für einen Verband wie die Volkshochschule. 1200 Einwohner weniger in nur einem Jahr, zwischen 2003 und 2012 mehr als 9000 Einwohner weniger – der Trend der demographischen Entwicklung mit allen Folgen für ein umlageorientiertes Finanzierungssystem weise nach unten

. Seine persönliche Ansicht sei, dass sich diese Entwicklung nicht linear fortsetzen werde, sondern sich auf niedrigem Niveau stabilisieren werde.

Gute Nachrichten hatte hingegen VHS-Geschäftsführerin Birgitt Werdes für die Vertreter der vier Städte und der Gemeinde. Umgerechnet knapp 30 000 Euro Landesmittel einer Rückzahlung seien im Rahmen des Weiterbildungsgesetzes zur VHS Lennetal geflossen, die es ermöglichten, die Verbandsumlage für 2012 geringfügig zu senken. Die Besserstellung kam zustande, weil die Landesregierung einen Kürzungsbeschluss von 2005 zurückgenommen hatte.

So habe die VHS auch für das gerade ablaufende Jahr diese auf die Verbandsumlage umgerechnete Rückzahlung erhalten, die rund 30 000 Euro würden jetzt anteilig an die fünf Kommunen zurücküberwiesen. Ein möglicher Überschuss aus diesem Jahr käme obendrauf.

Für Werdohl wurde die Verbandsumlage 2012 auf 80 424 Euro, für Neuenrade auf 52 220 Euro, für Nachrodt-Wiblingwerde auf 28 909 Euro, für Altena auf 78 580 Euro und für Plettenberg auf 113 164 Euro festgesetzt. ▪ heyn

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