Vorlage für Hauptausschuss

Sporthalle Eveking in Werdohl bleibt bis 2019

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Die Sporthalle in Eveking bleibt noch bis Ende 2019 in städtischer Trägerschaft erhalten.

Werdohl - Hauptausschuss und Rat werden in den nächsten Wochen beschließen, dass die Turnhalle Eveking bis Ende 2019 in städtischer Trägerschaft erhalten bleibt. Bürgermeisterin Voßloh hatte diesen Verwaltungsvorschlag schon bei Einbringung des Haushaltes für 2018 verkündet. In einer Vorlage für den am Montag tagenden Hauptausschuss sind die Grundlagen für diese Entscheidung zu finden.

Die Schließung der Sporthalle ist schon seit Einbringung der berühmten 65-Punkte-Sparliste ein Thema. Klar ist, dass die Stadt die Halle für den Schulsport nicht mehr braucht. Nach Ansicht der Gemeindeprüfungsanstalt hat Werdohl genügend Hallenkapazitäten, hier gibt es also Einsparpotenzial. Der frühere Vorschlag war die Schließung der Anlagen auf dem Sportplatz Riesei, die Aufgabe des Rasenplatzes Riesei und die Schließung der Sporthalle Eveking. Eveking war lange den Nutzern aus den Vereinen, vor allem dem TuS Versetal, angeboten worden. Von dort ist lange klar, dass der Verein die Kosten des Betriebs der Halle nicht übernehmen kann.

Die Lage veränderte sich, als bekannt wurde, dass die Stadt aus Mitteln des Landes und des Bundes den Riesei retten konnte. Plötzlich kam auch die Jahnturnhalle in der Stadtmitte ins Gespräch – in einem politisch sehr kurzen Prozess wurde die Halle zum Jahreswechsel 2016/2017 geschlossen.

Es bestand stets breite politische Übereinkunft, die Halle in Eveking erhalten zu wollen. Zunächst soll die Halle bis Ende 2019 bestehen. In dieser Zeit soll das integrierte kommunale Entwicklungskonzept (Ikek) für die Außenbezirke Ergebnisse liefern. Es könnte sein, dass die Sporthalle zu einer Art Gemeinschaftshaus im Versetal entwickelt wird.

Um bis dahin die Einsparung im Sinne des Haushaltssanierungsplanes darzustellen, soll der Etat für Gebäudeunterhaltung um 39 000 Euro erhöht werden. Eingespart wird damit aber nichts.

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