Versetaler Schützen: "Für die nächsten Jahre sicher aufgestellt"

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Der Vorstand um Frank Herber ließ es sich nicht nehmen, die Jubiläumskönigspaare zu ehren (von links): Manfred und Annelie Hundt, Thorsten Jessen, Annelie Meyer sowie Christel Hausmann und Manfred Kehr.

Werdohl - Auch wenn der Streit um das Hähnchenspektakel wie ein weißer Elefant im Raum stand, war dessen juristische Aufarbeitung lediglich am Rande ein Thema der Jahreshauptversammlung des Versetaler Schützenvereins. Viel lieber nutzte der 1. Vorsitzende Frank Herber das Forum, um optimistisch nach vorne zu blicken:

 „Für die nächsten Jahre sind wir sicher aufgestellt, was aber nicht heißt, dass wir nicht weiter daran arbeiten müssen, die letzten noch offenen Hürden zu meistern“. Die strukturellen Veränderungen des vergangenen Jahres bezeichnete Herber teilweise als schmerzlich und verwirrend. Doch wenn jeder der anwesenden Schützen in sich hineinhören würde, dann sei auch klar, dass sich die Aktivitäten nicht gravierend verändert hätten. „Die Feste sind die gleichen geblieben, ich kann auf allen Veranstaltungen feiern wie bisher, natürlich auch mal Dienst schieben oder etwas Spenden wie jeder es kann oder möchte“, so Frank Herber.

Letzlich könne niemand wirklich behaupten, dass irgendjemand hier im Versetal etwas verloren hätte. Auch der stellvertretende Geschäftsführer Michael Woellm und Kassenwart Michael Grünhagen zeichneten ein positives Bild. Der Verein sei finanziell kerngesund und Veranstaltungen wie der Irische Abend oder Das Versetal frühstückt hätten sich etabliert. Die Teilnehmer der Versammlung nahmen die Worte des Vorstands auf und sprachen dem 1. Vorsitzenden durch eine einstimmige Wiederwahl für ein weiteres Jahr ihr Vertrauen aus. Auf der Position des Kassierers setzte der Verein ebenfalls auf Kontinuität. Michael Grünhagen wird auch in den kommenden drei Jahren die Finanzen verantworten.

 Für die Stelle des 1. Fahnenoffiziers musste hingegen neues Personal gefunden werden. Vorgänger Patrick Gering stand nicht mehr zur Wahl. Aus der Versammlung heraus wurde Ralf Holland vorgeschlagen, der sich zunächst mit einer Art von Bewerbungsrede zu Wort meldete: „Ich bin der letzte, der sich dagegen sperren würde, Verantwortung zu übernehmen“, so Holland. Ob mit der Wahl auch die Beschaffung einer leichteren Fahne („Ich habe Rücken“) verbunden sein wird, muss sich wohl erst noch zeigen.

Neue Gesichter auch bei den Heimwarten: nachdem Hans Stracke das Amt aufgeben hatte, werden nun Angelika Herber für das Schützenheim und Klaus Röther für den Schießstand Bärenstein verantwortlich sein. Für den Posten des 2. Schießwarts fand sich hingegen kein Bewerber. Diese Verantwortlichkeit bleibt somit vakant. Der 1. Vorsitzende schloss die Sitzung um 20.24 Uhr mit einem dreifachen Horrido.

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