Versetaler Hähnchenspektakel: Spieße drehen sich wieder

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Das Team am Grill war an diesem Wochenende im Dauereinsatz. 1000 Hähnchen hatten die Versetaler Schützen vorbereitet. Diese galt es in schweißtreibender Arbeit zuzubereiten.

Werdohl - Nach einer (Zwangs-)Pause im vergangenen Jahr wegen eines Rechtsstreits um die Besitzrechte an dem Hähnchengrill des Versetaler Schützenvereins, drehten sich am Wochenende die Spieße auf dem Vereinsheimgelände in Altenmühle wieder.

Denn bekanntlich hatte der Schützenverein die gerichtliche Auseinandersetzung gegen den ehemaligen Zugführer Uwe Bettelhäuser gewonnen, so dass die siebte Auflage des Hähnchenspektakels steigen konnte. 

Neu war, dass sich die Schützen eine Hütte gebaut hatten, um die Hähnchen anzubieten. Auch den Pommes- und Würstchenverkauf nahmen die Schützen in diesem Jahr selbst in die Hand. 

Bereits um 6.30 Uhr hatten die Helfer am Samstagmorgen das Feuer im Hähnchengrill angeheizt. Zudem standen, um die Glut auch über zwei Tage lang auf einer entsprechenden Temperatur halten zu können, 350 Kilogramm Holzkohle bereit. Insgesamt 1000 Hähnchen waren bestellt und mit einer „geheimen Gewürzmischung“ vorbereitet worden. 

"Geheime Gewürzmischung"

„Hierfür haben unsere Helfer knapp drei Stunden benötigt. Das ist eine großartige Leistung, auf die ich sehr stolz bin“, sagte der Vereinsvorsitzende Frank Herber. 

Den Grillvorgang an sich hatte die Truppe um Herber, Jungschützenkönig Lars Schmidtke und Kassierer Michael Grünhagen perfektioniert. 14 Hähnchen reihten sich auf einem Spieß auf, der rund 90 Minuten über dem Feuer garen musste. Pro Lage machte dies eine Anzahl von 86 Hähnchen. 

In einem knappen Zeitfenster wurden die fertigen Portionen gegen neue Hähnchen ausgetauscht und alles auf einer Tafel vermerkt. Es sollte ja niemand durcheinanderkommen. Zudem reichte den Experten ein Blick, um zu wissen, ob der Spieß und damit das Geflügel zum Verzehr bereit war oder eben nicht. Der Trick: es muss gelb schäumen. „Seit 11 Uhr grillen wir im 15-Minuten-Takt“, sagte Frank Herber. 

Doch bevor das allererste Hähnchen am Samstag in den Verkauf gehen konnte, überzeugten sich die Schützen von dessen Qualität. „Das größte Lob ist, wenn wir es selbst für gut befinden.“ 

Vereine sollen sich unterstützen 

Die Besucher waren in jedem Fall froh darüber, dass es mit dem Hähnchenspektakel nun weiter geht. Für Herber ist es zudem wichtig, dass im Versetal überhaupt etwas passiert und sich die Vereine unterstützen. Aus diesem Grund wird es auch 2018 wieder einen Winterzauber geben. Auch neue und vor allem junge Menschen sollen für die Arbeit am Grill begeistert werden, damit das Hähnchenspektakel eine Zukunft hat. „Die Älteren haben es an uns gegeben und wir geben es nun an die Jüngeren weiter“, sagte Herber.

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