Versetaler beim Europaschützenfest in Leudal

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Blick nach oben: In der Vorrunde wurde beim Europaschützenfest parallel auf mehrere Vögel geschossen. 

Werdohl - 17 Mitglieder des Versetaler Schützenvereins – darunter die Königspaare Frank und Meike Herber sowie die Jung-Regenten Lars Schmidtke und Sabrina Stüwe – waren am Wochenende beim Europaschützenfest im niederländischen Leudal. Auch Schützen aus Küntrop und Garbeck waren dabei.

Michael Grünhagen, Kassierer der Versetaler Schützen, berichtete: „Leudal liegt in der Nähe von Roermond und hat 36 000 Einwohner. Dazu kamen an diesem Wochenende etwa 12 000 Schützen aus rund 450 Vereinen.“ Weiter erzählte er: „Wir haben 20 Kilometer entfernt in Weert übernachtet. Ein Teil von uns in einem Hotel, ein Teil in einem Kloster der Birgittinessen.“ Grünhagen erinnerte sich: „Im Kloster zu übernachten war ungewohnt, aber nicht schlecht. Es war sehr still dort.“ 

17 Mitglieder der Versetaler Schützen, darunter die Königspaare, waren am Wochenende in Leudal dabei.

Freitagnachmittag machten sich die Sauerländer auf dem Weg in die Niederlande. Samstagmorgen traten die amtierenden Regenten aus dem Versetal beim Schießen um die Europawürde an. „Frank Herber schied nach spannender Vorrunde leider aus, aber zumindest Lars Schmidtke hat es in die Endrunde geschafft“, sagte Grünhagen. 

Vogelschießen: Fast 500 Teilnehmer

Neben den Versetaler Schützen waren aus dem heimischen Raum auch Delegationen der St. Sebastian-Schützenbruderschaft Küntrop und der Schützenbruderschaft Heilige Drei Könige Garbeck in Leudal vertreten. Während der Garbecker Vertreter Jürgen Grevener beim Vogelschießen mit 492 Teilnehmern in der Vorrunde ausschied, schaffte Küntrops Regent Volker Klüter den Sprung ins Finale. Zum großen Wurf reichte es bei ihm aber auch nicht. Neuer Europaschützenkönig wurde der 50-jährige Niederländer Leo Niessen von der Gilde Sint Martinus Linne. 

Ein großer Umzug mit allen Vereinen, insgesamt rund 12 000 Teilnehmer, zog am Sonntag durch die Straßen von Leudal. „Es waren viele begeisterte Zuschauer an der Zugstrecke“, zeigte sich der Versetaler Grünhagen auch Tage später noch beeindruckt. 

Nach der Rückkehr nahmen die Versetaler Schützen noch ein Bad in der Verse. Nominiert von den Werdohler Schützen, absolvierten sie ihre Cold Water Beer Challenge. Von den Versetalern nominiert wurden nun die Herscheider Schützen, der TuS Versetal und die St. Sebastian-Schützen aus Küntrop.

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