„Reichlich Action für Groß und Klein“

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Zum 125-jährigen Bestehen des TuS Versetal wurden zahlreiche Mitglieder ausgezeichnet, die dem Verein seit 50 und deutlich mehr Jahren die Treue halten.

Werdohl - Sport stehe hoch im Kurs, doch das Schönste daran, sei der Spaß an der Bewegung. Das hatte Henning Meyer, der Vorsitzende des TuS Versetal, in seiner Begrüßung zum Festkommers aus Anlass des 125-jährigen Vereinsjubiläums am Freitag herausgestellt. Wie das in der Praxis aussieht, erfuhren Mitglieder und Gäste beim Familientag am Samstag an und in der Turnhalle Eveking mit „reichlich Action für Groß und Klein“.

Dabei hatte die Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag schon in ihrem Grußwort zum Familientag zu verstehen gegeben, dass dieser „ein sportliches Highlight des Jahres 2017“ werden würde. Zugegeben: Fußball und Volleyball – zwei der drei noch verbliebenen Säulen des Vereins – wurden vernachlässigt, doch die Wiege der sportlichen Betätigung – die Turnerei – blieb gegenwärtig und mag neugierig gemacht haben auf das komplette Angebot, das im Versetal vorgehalten wird. Ob Freitags Hoffnung, dass der Eine oder Andere sich durch den Familientag bewogen fühlen könnte, sich dem TuS Versetal anzuschließen, Realität werden könnte, bleibt abzuwarten.

Man hat sich bemüht, frei nach einem Willy-Brandt-Zitat. Und in diesem Zusammenhang steht in jedem Fall der Auftritt der Frauen, die unter der Anleitung von Tanja Funke eine knappe Stunde in Sachen Zumba und "Strong by Zumba" „unterwegs“ waren. Dahinter verbergen sich lateinamerikanische Tanzvariationen mit Aerobic-Elementen sowie ein hochintensives, schweißtreibendes Intervalltraining. Zum wöchentlichen Programm in der Turnhalle Kleinhammer gehört auch das Angebot Thai Bo (eine Art Schattenboxen). Doch das war am Samstag ausgeklammert.

Vielmehr wurde im Anschluss das Augenmerk auf den jüngsten Nachwuchs des TuS Versetal gerichtet – auf die Turnfrösche, die in den Gruppen drei bis fünf und sechs bis neun Jahre betreut werden und erste Bekanntschaft mit der Turnerei und Körperbeherrschung machen.

Parallel dazu entwickelte sich auf dem Platz vor der Turnhalle ein Eigenleben, das auch mit Bewegung und Körperbeherrschung zu tun hatte: Bullenreiten. Dabei hatte es der elektrisch ferngesteuerte Stier mal mehr und mal weniger leicht, seine Reiter zu Boden zu schicken. Andererseits war es der Zauberclown Stielov – alias Steve Seibt – mit seinen Kunststücken, der vor allem die jüngeren Semester in seinen Bann zog.

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