Altpapier-Volumen hat deutlich zugenommen

Versandhandel füllt die Container

Der Papiercontainer „Unterm Bausenberg“ ist randvoll. Dennoch sollten Kartons und Papier nicht neben dem Behälter gestapelt werden, bittet Denis Potschien vom Zweckverband für Abfallbeseitigung in Iserlohn. Werdohler können ihr Altpapier zum Beispiel am Bringhof an der Gildestraße 34 im Gewerbegebiet am Kettling nutzen.
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Der Papiercontainer „Unterm Bausenberg“ ist randvoll. Dennoch sollten Kartons und Papier nicht neben dem Behälter gestapelt werden, bittet Denis Potschien vom Zweckverband für Abfallbeseitigung in Iserlohn. Werdohler können ihr Altpapier zum Beispiel am Bringhof an der Gildestraße 34 im Gewerbegebiet am Kettling nutzen.

Versandhandel und Paketdienste kommen kaum noch hinterher: Immer mehr Menschen bestellen coronabedingt Kleidung, Schuhe, Bücher und vieles mehr im Internet. Dabei entsteht ein großer Haufen Verpackungsmüll, der anschließend entsorgt werden muss.

Auch Werdohler haben in der letzten Zeit festgestellt, dass es mitunter schwierig ist, Altpapier zu entsorgen, weil die Container randvoll sind.

Das sei aber kein generelles Problem, stellt Denis Potschien vom Zweckverband für Abfallbeseitigung (ZfA) in Iserlohn fest. „Es ist nach wie vor so, dass manche Container relativ schnell voll sind, ein paar Straßen weiter ist dafür oft aber noch genügend Platz in den Behältern“, sagt Potschien, der beim ZfA für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Insgesamt habe sich das erhöhte Bestellaufkommen im Versandhandel beim Entsorger auch nur geringfügig auf das Gewicht des Altpapiers ausgewirkt. „Allerdings hat das Volumen deutlich zugenommen. Das ist schon eine Entwicklung, die wir bereits im vergangenen Jahr beobachtet haben“, berichtet Potschien.

Leerungsintervalle sind verschieden

Die Leerungsintervalle an allen Containerstandorten zu verkürzen, sei aus den genannten Gründen aber nicht sinnvoll, zumal die Intervalle ohnehin individuell verschieden seien. Werdohlern, die vor einem überfüllten Papiercontainer stehen, rät er, es an einem anderen Standort zu versuchen – oder alternativ gleich zum Bringhof an der Gildestraße zu fahren. „Dort gibt es eine große Papierpresse, deshalb ist die Annahmekapazität sehr hoch. Es sollte kein Problem sein, dort zu den Öffnungszeiten auch größere Mengen loszuwerden.“

Keinesfalls sollten Kartons oder anderes Altpapier einfach neben einem Container gestapelt werden, appelliert Potschien an die Werdohler.

Hinweis an die Verwaltung kann sinnvoll sein

Sollten Altpapiercontainer an bestimmten Standorten regelmäßig keinen Platz mehr bieten, sei ein entsprechender Hinweis per E-Mail an die zuständige Mitarbeiterin im Werdohler Rathaus (k.twer@werdohl.de) sinnvoll. „Die Stadt Werdohl steht natürlich mit uns in Kontakt. Wir würden dann selbstverständlich überprüfen, ob die entsprechenden Containerhäufiger geleert werden können“, unterstreicht Denis Potschien.

Das es hin und wieder Anrufe gibt, weil einzelne Behälter im Stadtgebiet voll sind, bestätigt Werdohls Ordnungsamtsleiterin Andrea Mentzel. „Aber nicht regelmäßig.“ Nach den Osterfeiertagen sei das Altpapieraufkommen angestiegen. „Hinzu kam, dass die Container an der Friedensstraße und der Wallgrabenstraße nicht mehr geleert werden konnten, weil sie defekt waren.“ Inzwischen seien diese Behälter aber ausgetauscht worden.

Der Bringhof Werdohl ist montags und donnerstags von 10 bis 13 Uhr, dienstags und freitags von 15 bis 18 Uhr, sowie samstags von 10 bis 16.30 Uhr geöffnet. Weitere Infos zum Zweckverband für Abfallbeseitigung gibt es im Internet unter www.zfa-iserlohn.de.

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