St. Michael: Keine Fragen zum Entwicklungskonzept

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Der Pfarrgemeinderat wurde auf der Bühne präsentiert.

Werdohl/Neuenrade -  Ein Jahr nach dem Abschluss des Pfarrentwicklungskonzeptes für die katholische St.-Michael-Gemeinde Werdohl/Neuenrade haben rund 60 Gemeindemitglieder im großen Pfarrsaal in Werdohl einen Blick darauf geworfen: Welche konkreten Maßnahmen haben sich aus dem Konzept bereits ergeben?

Zunächst einmal skizzierte Benedikt Gnacke, Mitglied des Pfarrgemeinderates (PGR), dass jetzt Neubürger – Zugezogene wie auch Täuflinge – einen Brief erhalten, der sie begrüßen soll. Übergeben wird dieser Brief von einem Gemeindemitglied persönlich. Zudem, führte Gnacke aus, sei eine Gottesdienstform speziell für Jugendliche eingeführt worden. Dreimal habe dieser bereits stattgefunden.

PGR-Mitglied Dieter Gierse ging auf die Finanzen ein: „Dazu kann ich noch nichts Neues sagen“, dämpfte er die Erwartungen. Ein Votum des Bistums zum Pfarrentwicklungskonzept stehe nach wie vor aus. Pater Irenäus Wojtko lud ein zum Werdohler Klosterjubiläum am 9. und 10. Juni. Das Kloster in Werdohl wird 15 Jahre. Dann, so hoffe er, sei der Umbau des Pfarrhauses abgeschlossen. Am 30. Juni und 1. Juli feiert auch das Philipp-Neri-Haus in Neuenrade Geburtstag: Es wird 30 Jahre alt. Anschließend erläuterte der Pater die Zusammenarbeit der Patres, des Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstandes.

Abschließend fragte er die Anwesenden im Saal: „Haben Sie noch Fragen zu meinen Erläuterungen?“ Er schwieg einen Augenblick, begann breit zu grinsen und schob hinterher: „Also ich habe mich selbst nicht verstanden.“

Nachfragen blieben dennoch aus. Und das blieb auch den gesamten Abend so. Hatte es vor zwölf Monaten noch Kritik, Zweifel und Gegenwind gegeben, scheint es jetzt so, dass alle Mitglieder der Gemeinde zielorientiert an einem Strang ziehen.

Schließlich holte Irenäus den Pfarrgemeinderat – soweit anwesend – auf die Bühne und stellte die Menschen vor. Moderatorin des Abends war Simone Langhammer. Sie präsentierte die drei Ausschüsse, die der PGR bereits gebildet hat.

Den ersten Ausschuss zum Thema Verkündung leitet Claudia Kaluza. Diese erklärte, es solle fortan spezielle Gottesdienste, etwa für Säuglinge (am 28. Dezember, Tag des unschuldigen Kindes) oder für Verliebte (am 14. Februar, Valentinstag) geben. Den Ausschuss Liturgie leitet Christel Kringe, die sagte: „Wir wollen das gesamte Kirchenjahr und beide Gemeinden im Blick haben.“ Auch seien Gottesdienste zu ungewohnten Uhrzeiten – etwa sonntags ab 19 Uhr – angedacht.

Claudia Ohrmann leitet den Caritas-Ausschuss. Sie erläuterte: „Wir wollen weiterhin die Not der Menschen erkennen und Hilfe anbieten – von der Tafel über die Flüchtlingshilfe bis hin zur Altenheim-Arbeit.“

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