Präsentation des Quartiervereins Königsburg

Freude auf alles, was in Werdohl entsteht

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Zahlreiche Bürger kamen zur Präsentation des Quartiervereins Königsburg – und blätterten sogleich interessiert im brandneuen Flyer des neu gegründeten Vereins, der Leben ins im Bau befindliche Nachbarschaftshilfezentrum bringen möchte.

Werdohl - Der Ende Juni gegründete Quartierverein Königsburg (wir berichteten) präsentierte sich am Donnerstagabend im Gemeindehaus an der Kreuzkirche der Öffentlichkeit. 19 Interessierte Bürger kamen. Bei der Gelegenheit wurde auch der Flyer des Vereins vorgestellt, der just an diesem Tag die Druckerei verlassen hatte.

Vereinsvorsitzender Elmar Schmidt begrüßte die Anwesenden und erläuterte, die Aufgabe des Vereins sei es, dass derzeit noch im Bau befindliche Nachbarschaftshilfezentrum (NHZ) zu einem „Ort zum Leben, Wohlfühlen, Zusammenkommen und Altwerden“ zu machen. „Ich freue mich auf alles, was dabei nun entstehen kann.“

Vereins-Initiatorin Kerstin Sensenschmidt forderte die Anwesenden auf, sich einzubringen: „Wir suchen ganz verrückte und schöne Ideen.“ Der Vorstand des Vereins sei dazu da, diese Ideen aufzugreifen, zu koordinieren und umzusetzen. Die Anregungen sollten aber aus dem Stadtteil und von den Bürgern selbst kommen. „Der Verein lebt durch die Menschen“, betonte sie.

Vorstandsmitglied Silke Kreikebaum erläuterte anhand der zehnjährigen Erfahrung des Nachbarschaftshilfezentrums Ütterlingsen, was alles möglich sei: Spielenachmittage, Vorträge, ein Demenzkreis, Musik- und Theateraufführungen, ein Handarbeitskreis und eine Pflanzenbörse.

Sensenschmidt ergänzte, auf der Königsburg werde es künftig auch Angebote für Kinder und Jugendliche geben. Da ist es bestimmt gut, dass mit Jasmin Keller auch eine 18-Jährige zum Vorstand gehört. Der CVJM hat für Jugend-Aktionen bereits seine Mitarbeit angekündigt. Vorsitzender Schmidt betonte: „Wir wollen alle Generationen widerspiegeln.“

Vorstandsmitglied Birgit König, Mitarbeiterin der Woge, beschrieb den Gemeinschaftsraum im künftigen dritten Nachbarschaftshilfezentrum, den der Quartierverein nutzen könne: Er sei knapp 100 Quadratmeter groß. Dazu komme noch eine Küche.

Aus Reihen der Anwesenden gab es dann bereits einige Anregungen. Der Frauen-Mittwochstreff, der bis dato noch im Gemeindehaus an der Kreuzkirche monatlich zusammenkomme, möchte den NHZ-Raum nutzen, wenn ab Januar die Kreuzkirche aufgegeben werde. Die in Werdohl bekannte Musikerin Ina Kogan will Konzerte im NHZ organisieren. Andere Anwesende wollten Wanderungen führen.

Woge-Chef Ingo Wöste versicherte den Anwesenden: „Im NHZ wird künftig jeden Tag 24 Stunden lang jemand sein, der Ihnen Hilfe anbieten kann, wenn Sie mal eine Frage oder ein Problem haben – und wenn Sie auch nur etwas Zucker brauchen.“ Die Eröffnung des NHZ sei übrigens für den 1. Dezember geplant. Der Quartierverein Königsburg ist ein gemeinnütziger Verein. Er ist ein von der EU gefördertes Leader-Projekt.

Der Flyer des Quartiervereins ist in einer Auflage von 3000 Stück erschienen. Er liegt jetzt an vielen Stellen in der Stadt aus – beispielsweise beim Süderländer Volksfreund, in der Stadtbücherei und bei der Woge.

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