Keine Hinweise auf einen Absturz

Vermisster Paraglider: Fall ist für die Polizei erledigt

Die Mitglieder der Rettungshundestaffel Märkischer Kreis, Polizei und Feuerwehr durchsuchten Waldabschnitte in Werdohl und Herscheid.
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Die Mitglieder der Rettungshundestaffel Märkischer Kreis, Polizei und Feuerwehr durchsuchten Waldabschnitte in Werdohl und Herscheid.

Nach der groß angelegten Suchaktion am Wochenende nach einem vermissten Paraglider ist der Fall für die Polizei mittlerweile erledigt. Dort geht man nicht von einem Absturz aus.

„Wir haben keine Hinweise auf einen Absturz. Wir gehen davon aus, dass der Paraglider sicher gelandet ist. Für uns ist die Sache damit erledigt“, sagte Dietmar Boronowski, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, am Montag auf Anfrage der Redaktion. Am Wochenende hatten Polizei und Feuerwehr mit jeweils großem Aufgebot im Stadtgebiet von Werdohl und auch in Herscheid nach einem vermeintlich Vermissten gesucht.

Denn am Samstagabend gegen 20 Uhr wollten Zeugen den Absturz eines Gleitschirmfliegers über einem Waldgebiet in Herscheid gesehen haben. Obwohl es keine Vermisstenmeldung gab, startete sofort eine große Suchaktion. Vom Feuerwehrgerätehaus in Eveking aus wurde der Einsatz koordiniert; der gesamte Löschzug war im Einsatz. Auch die Rettungshundestaffel Märkischer Kreis mit ihren Suchhunden wurde hinzugezogen, für eine Suche aus der Luft zudem ein Polizeihubschrauber. Rund sechs Stunden dauerte die gesamte Aktion, ehe die Suche ergebnislos eingestellt wurde und der Fall für die Polizei jetzt auch offiziell erledigt ist. Denn auch am Montag lag weiterhin keine Vermisstenmeldung vor.

Arbeitsreiches Wochenende für die Feuerwehr

An einem auch ansonsten für die Werdohler Feuerwehr sehr arbeitsreichen Unwetterwochenende war der Löschzug Stadtmitte am Samstagvormittag gegen 11.40 Uhr auch noch zu einem Flächenbrand an der Danziger Straße gerufen worden. „Dort brannten hinter einem Haus etwa zehn Quadratmeter Waldboden“, sagte Wehrleiter Kai Tebrün. Die Fläche konnte aber schnell gelöscht werden und sich das Feuer nicht weiter ausbreiten.

Am Sonntagabend um 23.45 Uhr ging es für die Freiwillige Feuerwehr Werdohl dann auch noch zur Firma Stauff. In einer der Hallen auf dem Gelände an der Straße Im Ehrenfeld hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. „Hier handelte es sich letztlich aber um einen Fehleinsatz, so dass wir nicht tätig werden mussten“, sagte Tebrün.

Schwerer Unfall am Montagmorgen

Auch die neue Woche begann für die Einsatzkräfte hektisch. Denn am Montagmorgen ereignete sich ein schwerer Unfall auf dem Solmbecker Weg, die Feuerwehr musste eine Verletzte aus einem Auto befreien.

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