Probleme auf Derwentsider Straße

Verkehrschaos nach B229-Sperrung: SPD will Vorfahrtsregelung ändern

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Auf der Derwentsider Straße bilden sich im Feierabendverkehr wegen der Sperrung für die Kreiselbaustelle lange Staus. Die SPD hat Verbesserungsvorschläge.

Werdohl – Aufgrund der Straßensperrungen wegen des Kreisel-Baus an der Neuenrader Straße hat sich der Stau auf der Derwentsider Straße zu einer echten Belastung für die Autofahrer entwickelt.

Der SPD-Bürgermeisterkandidat Andreas Späinghaus und der Verkehrsexperte der Fraktion, Jürgen Henke, haben sich die Situation genauer angeschaut. Die beiden hörten von vielen Beschwerden aus der Bevölkerung und wollen sich dafür einsetzen, die Situation zu verbessern. 

Die beiden haben beobachtet, dass der Verkehr auf der Goethestraße abgenommen hat, dafür aber lange Staus auf der Derwentsider Straße aus Richtung Neuenrade entstanden sind. 

Kontakt mit Ordnungsamt aufgenommen

Späinghaus und Henke schreiben: „Um die Situation besser in den Griff zu bekommen, haben wir die Ordnungsamtsleiterin sofort per E-Mail gebeten, die Lage zu überprüfen.“ Die beiden schlagen vor: 

  • Änderung der Vorfahrtsbeschilderung an der Einmündung Derwentsider Straße/Goethestraße 
  • Bevorrechtigung des Verkehrs aus und in Richtung Derwentsider Straße/Stadtbrücke durch eine abknickende Vorfahrt 
  • die Unterordnung der Goethestraße

Die Vorteile aus ihrer Sicht: 

  • Abbau von Staus, insbesondere zu Spitzenzeiten
  • Verbesserung des Verkehrsablaufes aus und nach Neuenrade, sowie aus und nach Ütterlingsen 
  • Verbesserung der Umweltbedingungen
  • Verkehrsberuhigung des Fußgängerquerverkehrs auch im Bereich der Stadtspange
  • Unterbindung des unnötigen „Schauverkehrs“ im reinen Innenstadtbereich, da der Bereich verlangsamt wird
  • Verweisung des Durchgangsverkehrs auf die B 236/Versestraße 

Späinghaus und Henke stellen sich vor, dass die Maßnahmen mindestens so lange Gültigkeit haben sollen, wie die Neuenrader Straße gesperrt bleibt (geplant sind etwa vier Monate). Danach sollte die Situation erneut überprüft werden, wenn es auch entsprechende Verkehrszählungen gegeben habe. 

Da die Angelegenheit zeitlich dringlich ist, sei die Verwaltung um „zügige Überprüfung“ gebeten worden. Falls das Ordnungsamt zu denselben Erkenntnissen wie die Politiker komme, sollten die vorgeschlagenen Maßnahmen so schnell wie möglich umgesetzt werden.

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