Verbindungsweg soll wieder geöffnet werden

Pungelscheider Dschungel: Zugewuchert präsentiert sich der Verbindungsweg zwischen Vorwerk- und Burggrafenstraße. Der gesperrte Weg soll nach WBG- und CDU-Vorstellungen nun wieder begehbar gemacht werden

WERDOHL ▪ Mit Stimmen von WBG und CDU sowie gegen die Stimmen von SPD und FDP hat der Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung beschlossen, dass der Verbindungsweg zwischen Vorwerkstraße und Burggrafenstraße wieder für Fußgänger geöffnet werden soll.

Den WBG-Antrag hatte die Verwaltung in einer Vorlage bereits zurückgewiesen, weil die Kosten für die Wiederherstellung des Weges zu hoch seien. Die reine Öffnung des Weges würde 2550 Euro kosten, die laufende Unterhaltung des Weges pro Jahr noch einmal 2000 Euro. Eine weitergehende Instandsetzung in absehbarer Zeit werde noch einmal mit 9600 Euro zu Buche schlagen.

Thomas Janikowski von der WBG vermutete System: „Der Bürgermeister setzt bei allen WBG-Anträgen den Rotstift an.“ Ihm sei zwar klar, dass die Stadt kein Geld habe, so Janikowski: „Aber wir müssen ja trotzdem Entscheidungen treffen.“ Bürgermeister Griebsch sagte, dass er sich persönlich auch wünschen würde, dass der Weg wieder geöffnet würde: „Aber es ist nicht nötig, dass muss ich objektiv betrachten.“ Für die SPD sah das Jürgen Henke genauso. Die Öffnung des Weges sei wünschenswert, aber zu teuer. Die Verwaltung habe die Kosten realistisch berechnet. Im derzeitigen Zustand sei der Weg nicht begehbar, davon habe er sich persönlich überzeugt.

Manfred Buchta von der CDU-Fraktion gab schließlich den Ausschlag. Die anderen Verbindungswege und Abkürzungen würden schließlich noch bestehen, da könne man diesen Weg quasi nicht benachteiligen. Die CDU schloss sich dem WBG-Antrag an, was sich im Abstimmungsverhalten niederschlug. Mit acht zu sechs Stimmen wurde die Ablehnung der Verwaltung zur Wiedereröffnung aufgehoben.

Der Verbindungsweg befindet sich wie viele andere Wege auch in einem sehr schlechten Zustand. Aus diesem Grunde wurde er bereits vor einigen Jahren gesperrt. Um die Verkehrssicherheit dauerhaft zu sichern, müsse der Asphalt zumindest teilweise aufgenommen und erneuert werden. Der Weg ist vom Winterdienst ausgenommen.

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