VDM-Kreisel: SPD-Abgeordneter Dudas fordert endlich Klarheit

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Die Kreuzung vor dem Werdohler VDM-Werk ist ein wichtiger und zugleich unfallträchtiger Verkehrsknotenpunkt.

Werdohl - Der Bau eines Kreisverkehrs anstelle der unfallträchtigen Kreuzung der beiden Bundesstraßen 229 und 236 vor dem Werdohler VDM-Werk wird sich voraussichtlich weiter verzögern. Das hatte der Landesbetrieb Straßen.NRW kürzlich mitgeteilt.

Jetzt hat sich der Landtagsabgeordnete Gordan Dudas (SPD) eingeschaltet. 

Es sei eher unwahrscheinlich, dass der Kreisverkehr in diesem Jahr gebaut werde, hatte Andreas Berg, Sprecher des Landesbetriebs, vor Kurzem auf eine Anfrage dieser Zeitung erklärt. Die Planung sei zwar fertig, liege aber zur internen Prüfung beim Landesbetrieb und zur Genehmigung beim Verkehrsministerium. Im Bauprogramm des Landesbetriebs für 2019 stehe die Maßnahme jedoch nicht. 

Das war eine Nachricht, die überraschen konnte. Denn in der Sitzung des Werdohler Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung (Ustea) im März vergangenen Jahres hatte ein anderer Sprecher des Landesbetriebs einen Bau für 2019 in Aussicht gestellt. Schon in der zweiten Jahreshälfte 2018 sollten die Arbeiten ausgeschrieben und vergeben werden. Doch daraus wurde nichts. Im September war seitens Straßen.NRW schon von einer Ausschreibung im Winter 2018/19 und einer Vergabe im Frühjahr 2019 die Rede. 

Kleine Anfrage an die Landesregierung

Warum sich der Bau des Kreisels immer wieder wieder verzögert, dafür interessiert sich nun der Lüdenscheider SPD-Landtagsabgeordnete Gordan Dudas. Er hat sich deshalb am Mittwoch mit einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung gewandt. Darin fragte er nach dem aktuellen Planungsstand und den Kosten für die Baumaßnahme. 

Auch interessiert den SPD-Politiker, welche Entscheidungen bis zum Baubeginn noch ausstehen und wann diese getroffen werden sollen. Dudas verweist in seiner Anfrage darauf, dass aufgrund der Unfallträchtigkeit der Kreuzung gerade auch von politischer Seite immer wieder auf den Bau des Kreisverkehrs gedrungen werde. 

Dudas hofft auf schnelle Antwort

Dudas hofft nun auf eine schnelle Antwort der Landesregierung, weiß aber auch: „Die Vier-Wochen-Frist wird erfahrungsgemäß selten unterschritten.“ Auch als Mitglied des Verkehrsausschusses sei er zwar nicht für die konkrete Planung zuständig, sagt Dudas. „Aber politisch kann und werde mich für eine gute, nachhaltige und bürgerfreundliche Umsetzung einsetzen.“ Zu allererst müsse aber jetzt Klarheit geschaffen werden, wann endlich gebaut wird. Erkenntnisse darüber gibt es vielleicht in ungefähr vier Wochen.

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