VDM-Kreisel könnte schon 2019 gebaut werden

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Jürgen Henke hatte den Stein im Sommer 2016 noch einmal ins Rollen gebracht.

Werdohl - Lange ist um die beste Verkehrslösung für die Kreuzung von Neuenrader Straße und Plettenberger Straße, von B 229 und B 236, vor dem Werdohler VDM-Werk gerungen worden. Jetzt könnte es plötzlich ziemlich schnell gehen: Im nächsten Jahr könnte der Verkehrsknotenpunkt durch einen Kreisverkehr entwirrt werden.

In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung (Ustea) ließ Diplom-Ingenieur Klaus Gillmann vom NRW-Landesbetrieb Straßenbau die Katze reichlich unvermittelt aus dem Sack: Für die zweite Jahreshälfte 2018 plane die Straßenbauverwaltung des Landes die Ausschreibung und Vergabe der Arbeiten zum Bau eines Kreisverkehrs an dieser Stelle.

2019 solle mit dem Bau begonnen werden, ließ er die Politiker wissen. Das geht also nun offenbar ganz schnell. Und dass der Kreisel hätte vielleicht noch früher kommen können, hätte nicht die Firma VDM noch einmal einen Vorschlag eingebracht. „Der muss jetzt noch einmal geprüft werden. Das dauert zwei bis drei Monate“, sagte Gillmann.

Die eigentlich schon gestorbene Ideen vom Kreisverkehr wiederbelebt hatte der SPD-Verkehrsexperte und Ustea-Vorsitzende Jürgen Henke, indem er im Sommer 2016 einen von einem befreundeten Planer erstellten Planentwurf für einen Kreisverkehr mit 32 Metern Durchmesser vorgelegt hatte.

Darauf hatte sich dann der Landesbetrieb nach einigem Zögern eingelassen und die Planung wieder aufgenommen. Das Ergebnis werden die Autofahrer vielleicht schon im nächsten Jahr zu sehen bekommen.

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