Teebeutel-Raketen und mehr

Anhand von Experimenten bekamen die Väter gemeinsam mit ihren Kindern einen Einblick in die Welt der Physik. Im Falle des Luftballons wurde das Phänomen des Drucks veranschaulicht.

WERDOHL -  Wenn Teebeutel-Raketen durch die Luft fliegen und die Übertragung des Schalls anhand eines pendelnden Löffels veranschaulicht wird, dann ist das „Haus der kleinen Forscher“ nicht weit.

Die Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Faszination der Naturwissenschaften bereits an die Kleinsten weiterzugeben. Aus diesem Grund war am Samstag Sozialpädagoge Gerhard Schaper in der Kita Sankt Michael zu Gast, um verschiedene Experimente vorzustellen. Anlass war der Vater-Kind-Vormittag: eine gemeinsame Veranstaltung des Verbund-Familienzentrums Sankt Michael und Budenzauber. „Die Resonanz auf das Angebot ist so groß, dass wir uns entschieden haben, einen zusätzlichen Termin am 8. März anzubieten“, so Erika Schulte von der Kita St. Michael. Der Zusatztermin wird dann in der Kita Budenzauber stattfinden, die durch Annelie Hunscha vertreten wurde.

Aus dem Baukasten der Physik hatte sich Referent Gerhard Schaper die Elemente Akustik, Wasser und Luft herausgesucht. Das Phänomen des Auftriebs und des Drucks konnten die Väter anhand eines mit Wasser gefüllten Luftballons erforschen. Zunächst wurde Flüssigkeit in den Ballon gefüllt und über eine Kerze gehalten. Das Ergebnis entlud sich im wahrsten Sinne des Wortes in einem Knalleffekt. „Über die Experimente lassen sich physikalische Elemente spielerisch vermitteln“, so Gerhard Schaper. Immer wieder streute der Referent die passenden Erläuterungen mit ein und erklärte, dass das Knochensystem des Menschen als Verstärker funktioniere und Töne transportieren könne. Von Jari Wieschmann

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