Bepflanzung der Lennespange

Bäume sollen tristes schwarzes Band aufwerten

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Planer Volker Finger (links) und Landschaftsbauer Ingo Wilmes (rechts) erläuterten den Ustea-Mitglieder die geplante Bepflanzung von Lennespange und Brüninghaus-Platz.

Werdohl - Der neue Vorschlag für eine Bepflanzung der Lennespange hat in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung am Dienstagabend die Zustimmung der Mitglieder gefunden.

Ursprünglich war für diesen Bereich eine eher zurückhaltende Baum- und Gehölzpflanzung und nur die Raseneinsaat von Flächen vorgesehen. Um die Lennespange optisch aufzuwerten und als Verbindungsachse zwischen Brüninghaus-Platz und Lenne herauszustellen, soll die Bepflanzung nun etwas aufwändiger ausfallen. Der vorgesehene Kostenrahmen soll trotzdem eingehalten werden. 

„Derzeit ist die Lennespange ja nur ein tristes schwarzes Band. Durch eine gute Begrünung kann die Aufenthaltsqualität aber wesentlich erhöht werden“, begründete Planer Volker Finger den Sinneswandel. Der Werdohler Garten- und Landschaftsbauer Ingo Wilmes erläuterte ausführlich, welche Bäume, Sträucher und Blumen demnächst entlang der neuen Verbindung zwischen Brüninghaus-Platz und Lenneufer gepflanzt werden sollen. 

Im Uferbereich solle die Zahl der anzupflanzenden Silberweiden als Platzgründen von fünf auf drei reduziert werden, kündigte er an. Im weiteren Verlauf der Lennespange sollten dann schmalkronige, pyramidenförmig wachsende Hainbuchen gepflanzt werden. Diese Baumart bleibe praktisch von selbst in Form und müsse kaum beschnitten werden. „Wir versuchen, durch sechs Baumpaare eine optische Führung zu erreichen“, erklärte Wilmes. 

Auf Hainbuchen will Wilmes auch bei den Hecken setzen, die eine klare Trennung zwischen dem Parkplatz und der Aufenthaltszone im Bereich des Spielplatzes herbeiführen sollen. Die Stromverteilerkästen an der Goethestraße sollen dagegen hinter einer Hecke aus Schneespiere verschwinden. Die Bäume sollen mit bodendeckendem Lavendel und mit Zierlauch unterpflanzt werden. Davon verspricht sich Wilmes eine langanhaltende Blüte. „Diese Bepflanzung in Ufernähe wird außerdem viele Insekten anlocken“, sagte er. 

Die Politiker interessierten sich natürlich für den Pflegeaufwand und die damit verbundenen Folgekosten. Nach Ansicht des Experten halten sich die aber in Grenzen. Die normale Pflege der Anlagen schlage mit etwa 2000 Euro pro Jahr zu Buche. Hinzu kämen allerdings Arbeiten, die durch Hochwasser anfallen könnten. Danach hatte Volker Oßenberg (WBG) gefragt. Wilmes räumte ein, dass in den Hecken natürlich Schwemmgut hängen bleiben könnte, das dann beseitigt werden müsse.

Ingo Wilmes ging auch kurz auf die Bepflanzung des Brüninghaus-Platzes ein. Die beste Pflanzzeit für die dort vorgesehenen neun Sumpf-Eichen sei der November, weil dann die Vegetationsphase der Bäume abgeschlossen sei. Die Pflanzarbeiten dort und an der Lennespange könnten dann aber innerhalb von sechs bis acht Tagen durchgeführt werden.

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