Uriges Ambiente

Die Premiere des Versetaler Wichtelmarktes war ein Erfolg, dieses Jahr soll der Markt noch größer werden.

WERDOHL - „Eigentlich wollten wir uns verkleinern, aber es hat nicht geklappt“, sagt Christina Henkes von der Interessengemeinschaft (IG) Versetal. Sie hat alle Hände voll mit der Organisation des zweiten Versetaler Wichtelmarktes zu tun, der in diesem Jahr größer werden soll als die Premierenveranstaltung im vergangenen Jahr.

Aus einer Schnapslaune heraus sei die Idee für den Markt geboren, erinnert sich Henkes. „Nach dem großen Erfolg 2012 war aber schnell klar, dass es eine Fortsetzung geben soll.“ 16 Anbieter seien am Samstag, 30. November, auf dem Vorplatz der Turnhalle am Kollhahn mit von der Partie. Kitsch werde nicht verkauft, betont Christina Henkes. Das Angebot reiche von Holzschnitzereien über Adventsgestecke bis hin zu selbst gezogenen Kerzen und Holzspielzeug, das in der Justizvollzugsanstalt in Attendorn gefertigt werde. „Handgemachte, schöne Dinge“, sagt die Vertreterin der IG Versetal.

Den Gaumen der Besucher möchten die Versetaler verwöhnen: An einer Sektbar können Fischhäppchen genossen werden, wer mehr Appetit hat, kann zu Spießbraten greifen oder eine leckere Suppe probieren. Und auch bezüglich des Nachtisches haben die Gäste die Qual der Wahl: Bratäpfel konkurrieren beispielsweise mit einer österreichischen Süßspeise und gebrannten Mandeln. Außerdem sei unter anderem heißer Hugo und heißer Slivowitz im Angebot.

Damit das Ambiente stimmt, haben sich die Versetaler die urigen Holzhütten der Werdohler Marketinggesellschaft ausgeliehen. Diese sollen im Rondell aufgebaut und mit mit hellen Lichterketten beleuchtet werden. „Bunte Birnen sind nicht erlaubt“, betont Henkes. Geschmückte Tannenbäume sollen zusätzlich für weihnachtliches Flair sorgen. Das gilt auch für den Nikolaus, der ab 17 Uhr auf dem Marktplatz unterwegs sein werde und Geschenke für den Nachwuchs im Gepäck habe. Eine Stunde zuvor, um 16 Uhr, ist der Auftritt einer Kindertanzgruppe des TuS Versetal geplant.

Der zweite Versetaler Wichtelmarkt beginnt am 30. November um 11 Uhr mit einer Andacht. „Das Ende ist offen“, sagt Henkes. Kunsthandwerk und andere Waren dürften bis 22 Uhr, Getränke und Speisen sogar bis 24 Uhr verkauft werden. „Die Marktzeiten hängen natürlich vom Wetter und vom Besucherzuspruch ab“, räumt die Vertreterin der IG Versetal ein. Wobei sich die Organisatoren über ein „paar Schneeflocken für richtige Stimmung“ freuen würden. - Carla Witt

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