Stärkungspakt läuft 2020 aus

Unterstützung vom Land: Werdohl bekommt 2,03 Mio. Euro

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Werdohl – Warmer Geldregen in schwierigen Corona-Zeiten für die Stadt Werdohl.

Aus dem Stärkungspakt Stadtfinanzen und dem Corona-Sonderhilfentopf wurden zum 1. Oktober gut zwei Millionen Euro für die Stadt an der Lenne und Verse genehmigt. 

„Alle 19 Kommunen im Regierungsbezirk Arnsberg, die am Stärkungspakt Stadtfinanzen teilnehmen, erfüllen die Voraussetzungen für die Auszahlung der Konsolidierungshilfe für das Jahr 2020“, heißt es in einer Pressemitteilung der Bezirksregierung. Mit dem Stärkungspakt unterstützt das Land gezielt überschuldete und von der Überschuldung bedrohte Städte und Gemeinden. 

Seit 2012 Teil des Stärkungspaktes

Werdohl war dem Stärkungspakt 2012 beigetreten, seitdem flossen jährlich Konsolidierungshilfen. Damit verbunden war zugleich aber ein Sparprogramm, denn der städtische Haushalt musste jeweils durch die Bezirksregierung genehmigt werden. So gelang es, zuletzt wieder einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. 2020 erhielt Werdohl mit 560 000 Euro letztmalig Finanzhilfen nach dem Stärkungspaktgesetz. Nun muss die Stadt ihre Etats aus eigener Kraft ausgleichen. Zudem erhielten die Stärkungspaktkommunen zum 1. Oktober einmalig coronabedingte Hilfen nach dem Sonderhilfengesetz Stärkungspakt. Werdohl bekam 1,47 Millionen Euro. 

Neben Werdohl nehmen aus dem Märkischen Kreis auch Altena, Halver, Menden und Nachrodt-Wiblingwerde am Stärkungspakt teil. Altena darf sich über 2,05 Millionen Euro an finanzieller Unterstützung freuen, Nachrodt-Wiblingwerde über 1,07 Millionen Euro. Nach Halver fließen 1,6 Millionen Euro, nach Menden 2,82 Millionen Euro.

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