Stauff: Gutes Zeugnis von den Auszubildenden

Klaus Grefe von der ertragswerkstatt GmbH (Mitte) überreicht Monika Nork-Bobel und Niclas von Seidlitz das Zertifikat „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb 2017“. Foto: Johannes Reininghaus, Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG

Werdohl -  Die Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG erhält zum fünften Mal in Folge das Siegel „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ – und wird damit für das kontinuierliche Engagement auf dem Gebiet der betrieblichen Ausbildung im vergangenen Jahr belohnt.

Dies habe die Auswertung der anonymen Befragung der Stauff-Auszubildenden in Werdohl, Neuenrade und Plettenberg sowie die Analyse der Ausbildungskennzahlen durch unabhängige Wirtschaftspsychologen ergeben.

„Kontinuierlich über fünf Jahre zeichnen sich Stauff und die Lukad Holding durch hervorragende Ergebnisse auf sehr hohen Niveau aus“, betont Klaus Grefe von der ertragswerkstatt GmbH, die die Vergabe des Ausbildungs-Siegels betreut.

Um das prestigeträchtige und begehrte Siegel haben sich laut Mitteilung 136 Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet mit mehr als 5 153 Auszubildenden beworben. Ziel dabei sei es, jungen Menschen eine neutrale, zuverlässige und glaubwürdige Orientierungshilfe bei der Wahl ihres Ausbildungsbetriebes zu geben. Gleichzeitig biete es Unternehmen die Möglichkeit, ihre Anstrengungen und Leistungen auf dem Gebiet der Berufsausbildung anschaulich zu machen und gezielt zu vermarkten.

Die Daten für die Zertifizierung als „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ werde über zwei Instrumente erhoben. „Im ersten Schritt beantwortet ein Vertreter des Unternehmens – in der Regel der Ausbildungs- oder Personalleiter – einen Fragebogen oder nimmt an einem Interview teil, in dem Kennzahlen zur Ausbildung erfasst werden“, erläutert Grefe. In dieser Ausbildungsbefragung geht es neben der Azubi- und der Übernahmequote auch um die Qualität der Ausbildung. Im zweiten Schritt würden die Auszubildenden dann zu ihrer persönlichen Situation im Unternehmen befragt: „Sie schätzen dabei ein, wie gut die Ausbildung im Unternehmen aus ihrer Sicht ist und wie sie die Betreuung bewerten. Hier fließen auch das Image des Unternehmens und die allgemeine Zufriedenheit mit dem Arbeitgeber mit ein, aber auch Themen wie Wertschätzung, Ausbildungsinhalte, Entgelt, Zukunftschancen, Möglichkeiten der Mitbestimmung und Arbeitsbelastung“, heißt es weiter.

„Durch die Kombination von Kennzahlen mit der Beurteilung der Azubis erhalten Jugendliche eine verlässliche Auskunft darüber, wie gut ein Ausbildungsbetrieb tatsächlich ist“, erklärt Klaus Grefe. Denn: Nur Betriebe, die von ihren Azubis gute Noten bekämen und sich in der Ausbildung besonders engagieren würden, seien ein „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb 2017“.

Befragt wurden neben den Auszubildenden von Stauff auch die der Lukad Holding. „Ich bin stolz, dass wir innerhalb unserer Unternehmensgruppe eine große Bereitschaft unter unseren Auszubildenden vorgefunden haben. Wir möchten ständig besser werden und es ist dafür unheimlich hilfreich, einen so guten Spiegel zu bekommen“, erläutert Monika Nork-Bobel, Globale Personalmanagerin in der Lukad Holding.

„Unser Ergebnis kann sich dahingehend sehen lassen“, freut sich Nork-Bobel. So habe Stauff in wichtigen Kategorien beste Ergebnisse erhalten. „Ich möchte hier nur eine Auswahl nennen. Bestens bewertet wurden wir in den Bereichen Handlungsspielraum, Möglichkeiten zum selbstständigen Lernen, der Ausstattung des Arbeitsplatzes und dem Umgang untereinander. Außerdem freut uns sehr, dass wir im Punkt ,Wertschätzung’ besonders gut abgeschnitten haben. Uns liegt besonders während der Ausbildung viel daran, dass gezielt durch richtiges Feedback an Stärken und Schwächen gearbeitet werden kann“, fasst Niclas von Seidlitz, Globaler HR Generalist in der Lukad Holding, die Ergebnisse zusammen.

Letztendlich könne ein Unternehmen nur dann als „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ zertifiziert werden, wenn seine Auszubildenden dies auch bestätigen würden.

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