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Schwerer Unfall auf der B229 im Versetal – Opfer erliegt den Verletzungen

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Von: Maximilian Birke, Volker Griese

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Mit einem Rettungshubschrauber des ADAC wurde der 64-jährige Herscheider ins Klinikum Dortmund-Nord geflogen.
Mit einem Rettungshubschrauber des ADAC wurde der 64-jährige Herscheider ins Klinikum Dortmund-Nord geflogen. © Volker Griese

Nach dem schweren Unfall auf der B229 im Versetal ist ein 64-jähriger Mann gestorben. Zwei Fahrzeuge waren frontal kollidiert.

Update vom 27. Dezember, 10 Uhr: Eines der Opfer des Unfalls ist mittlerweile seinen Verletzungen erlegen. Das hat die Polizei am Dienstag auf Nachfrage bestätigt. Demnach ist der Fahrer des Opels bereits am 24. Dezember abends im Klinikum Dortmund-Nord, wohin ihn der Rettungshubschrauber gebracht hatte, an seinen schweren Verletzungen gestorben.

In diesem Zusammenhang hat ein Polizeisprecher das Alter des Herscheiders korrigiert: Während die Polizei am Unfallort sein Alter noch mit 60 Jahren angegeben hatte, war nun von einem 64-Jährigen die Rede.

Auch das Alter und den Wohnort des mutmaßlichen Unfallverursachers hat die Polizei jetzt korrigiert. Während es direkt nach dem Unfall geheißen hatte, ein 46-jähriger Werdohler habe den BMW gefahren, teilte die Polizei am Dienstag mit, der Fahrer sei 49 Jahre alt und Plettenberger gewesen.

Wie genau es zu dem Unfall gekommen ist, ist nach wie vor Gegenstand von Untersuchungen. Bis das Ergebnis der Spezialisten des Verkehrsunfallaufnahmeteams vorliegen, das an der Unfallstelle noch am Donnerstagabend mit spezieller Technik Spuren gesichert hat, dürfte noch einige Zeit vergehen.

Update vom 22. Dezember, 21.49 Uhr: Die Vollsperrung der B229 ist mittlerweile aufgehoben. Die Polizei teilt jedoch mit, dass dort vorübergehend Tempo 30 gilt.

Update vom 22. Dezember, 16.45 Uhr: Wohl noch für Stunden wird die Bundesstraße 229 im Versetal gesperrt sein. Der Rettungshubschrauber ist inzwischen gelandet. Der Schwerverletzte wird damit in ein Krankenhaus transportiert. Es handelt sich dabei um einen 60 Jahre alten Herscheider.

Schwerer Unfall auf der B229 im Versetal: Nach einer Frontal-Kollision geht in beide Richtungen nichts mehr.
Schwerer Unfall auf der B229 im Versetal: Nach einer Frontal-Kollision ging in beide Richtungen nichts mehr. © Griese

Er wurde auf der Bundesstraße 229 in einen Unfall verwickelt: Nach ersten Informationen war der Verletzte mit seinem Opel in Richtung Lüdenscheid unterwegs als ihm ein 46-Jahre alter Werdohler in einem BMW entgegenkam. Aus noch ungeklärter Ursache soll der Werdohler von seiner Spur abgekommen und mit dem Opel des Herscheiders kollidiert sein.

Die genauen Umstände des Unfalls soll ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam aus Dortmund klären, das die Polizei angefordert hat. Die Beamten dokumentieren die Unfallstelle akribisch unter anderem unter Zuhilfenahme einer Drohne, die 3D-Bilder aus der Luft anfertigt.

Hubschrauber landet: B229 nach Unfall wohl noch für Stunden gesperrt

Es ist davon auszugehen, dass es noch Stunden dauern wird, bis die Unfallaufnahme abgeschlossen ist und die B229 wieder befahren werden kann. Neben Polizei und Rettungsdienst ist der Löschzug Eveking der Werdohler Feuerwehr vor Ort. Die Einsatzkräfte unterstützen bei der Rettung und der Sicherung der Unfallstelle und werden die Unfallstelle für die Polizei ausleuchten.

[Erstmeldung] Werdohl – Seit kurz vor 16 Uhr ist die B229 ungefähr im Bereich zwischen dem Vereinsheim des Versetaler Schützenvereins und der Firma Hitzblech in beide Richtungen voll gesperrt. Ein Opel- und ein BMW-Fahrer waren hier nach ersten Erkenntnissen mit ihren Fahrzeugen frontal zusammengestoßen.

Nach derzeitigem Stand gibt es einen Schwerverletzten. Ein Rettungshubschrauber soll bereits unterwegs sein.

Auf dem Bräuckenkreuz (B229) in Lüdenscheid hat ein Lkw am Donnerstagmorgen einen Schüler erfasst. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Auf der A45-Umleitungsstrecke herrschte Verkehrschaos.

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