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Glätte im MK: Drei Busse rutschen ineinander - Audi kippt auf Sommerreifen auf die Seite

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Von: Volker Heyn, Markus Wilczek

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Glätte-Unfall im MK: Drei Busse rutschten am Montagmorgen in Werdohl ineinander. Dahinter kippt ein Audi nach einem Ausweichmanöver auf Sommerreifen auf die Seite. Der Höhenweg ist fast vier Stunden gesperrt.

Werdohl - Es hat gekracht auf schneeglatter Straße auf dem Höhenweg in Werdohl. An dem Unfall beteiligt sind gleich drei Gelenkbusse des Schienenersatzverkehrs der gesperrten Ruhr-Sieg-Strecke.

Auf schneebedeckter und spiegelglatter Fahrbahn waren gegen 10 Uhr zwei Busse bergauf in Richtung Lüdenscheid unterwegs, als diesen bergab ein dritter Bus entgegenkam. Dieser kam auf der glatten Fahrbahn ins Rutschen und krachte in die beiden Busse im Gegenverkehr. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand. Alle Fahrgäste und auch die Fahrer konnten die Busse eigenständig verlassen.

Auf dem Höhenweg in Werdohl sind am Montagmorgen auf schneeglatter Fahrbahn drei Busse ineinander gerutscht.
Auf dem Höhenweg in Werdohl sind am Montagmorgen auf schneeglatter Fahrbahn drei Busse ineinander gerutscht. © Volker Heyn

Stau mit verhängnisvollen Folgen

Schnell bildete sich in beiden Fahrtrichtungen jeweils ein Rückstau - mit verhängnisvollen Folgen. Aus Richtung Lüdenscheid kommend erkannte der Fahrer eines Audis mit Kölner Kennzeichen das Stauende zu spät und hatte auf Sommerreifen keine Chance mehr zu bremsen. Um einen heftigen Auffahrunfall zu vermeiden, lenkte er sein Fahrzeug nach rechts in Richtung der Felswand.

Der Audi-Fahrer konnte vor dem Stauende nicht mehr rechtzeitig bremsen und lenkte sein Fahrzeug in Richtung Felswand. Von dort schleuderte es auf die Fahrbahn zurück und blieb auf der Seite liegen.
Der Audi-Fahrer konnte vor dem Stauende nicht mehr rechtzeitig bremsen und lenkte sein Fahrzeug in Richtung Felswand. Von dort schleuderte es auf die Fahrbahn zurück und blieb auf der Seite liegen. © Volker Heyn

Durch die Katapultwirkung des Bordsteins schleuderte das Auto auf die Fahrbahn zurück und blieb schwer beschädigt auf der Seite liegen. Der Audi-Fahrer blieb unverletzt.

Audi muss geborgen werden

Die Straße war von 10 Uhr bis 13.40 Uhr gesperrt, bis der Audi geborgen war und der Bereich von einem Streufahrzeug befahren werden konnte.

Bei einem schweren Autounfall auf der B54 wurden mehrere Personen verletzt. Die Straße war zwischenzeitlich gesperrt.

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