Und was Würstchen mit einer ABC-Lage zu tun hatten..

Unfall und Gas-Einsatz: Viel Arbeit für Werdohler Wehr

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Werdohl - Unfall und Gas-Einsatz: die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Werdohl hatte am Samstag gut zu tun.

So wurde der Löschzug Stadtmitte um 12.20 Uhr zunächst nach Ütterlingsen zur Total-Tankstelle alarmiert. Dort hatte ein Motorradfahrer übersehen, dass ein Fahrzeug mit Anhänger auf das Tankstellen-Gelände abbiegen wollte und deshalb langsamer wurde. Der Biker krachte in den Anhänger und musste verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. 

Die Wehr sperrte die Fahrspur in Richtung Werdohl, sicherte die Unfallstelle ab, errichte einen Sichtschutz gegen Gaffer zur Erstbehandlung des Verletzten vor Ort und streute abschließend ausgelaufene Betriebsstoffe auf der Straße ab. Der Fahrer des Autos mit Anhänger blieb bei der Kollision unverletzt. 

Auch ABC-Zug alarmiert

Der Einsatz war für den Löschzug Stadtmitte um 13.37 Uhr gerade 17 Minuten beendet, als es durch die Leitstelle des Märkischen Kreises bereits die nächste Alarmierung gab. Gemeinsam mit dem ABC-Zug aus Eveking, der bei besonderen Gefährdungslagen im atomaren, biologischen oder chemischen Bereich immer mitalarmiert wird, ging es zur Friedrichstraße. 

Dort wollte eine Anruferin Gasgeruch in einem Gebäude und im Hinterhof wahrgenommen haben, hatte deshalb den Notruf gewählt. Nachdem die mehr als 20 Einsatzkräfte die Lage mit der Polizei erkundeten, stellten die Wehrmänner schnell fest, dass der vermeintliche Gasgeruch von den Nachbarn kam, die Würstchen auf ihrem Holzkohlegrill zubereiteten. 

„Für uns gab es deshalb nichts zu tun. Aber Würstchen gab es leider auch keine. Auf den Besuch von mehr als 20 Leuten waren die Nachbarn dann doch nicht eingestellt“, sagte Andreas Wäscher von der Werdohler Wehr lachend und erleichtert über dieses glimpfliche Ende.

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