B 229 wieder frei

Kollision mit Sattelschlepper: Pkw überschlägt sich

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Bei einem Unfall auf der Neuenrader Straße in Werdohl wurden am Montagnachmittag zwei Personen schwer und eine leicht verletzt.

Werdohl - [Update: 17.10 Uhr] Ein spektakulärer Verkehrsunfall auf der Neuenrader Straße (B 229) in Werdohl ist am Montagnachmittag glimpflich ausgegangen. Allerdings löste der Zusammenstoß von zwei Lkw und einem Pkw kilometerlange Staus und eine mehrstündige Straßensperrung aus.

Es war kurz vor 14 Uhr, als der 43-jährige Fahrer eines Scania-Sattelschleppers aus Anröchte (Kreis Soest) sich aus Richtung Neuenrade dem Ortseingang von Werdohl näherte. Kurz vorher war ein Regenschauer niedergegangen. Ob der Lkw-Fahrer dann zu schnell in die Rechtskurve etwas oberhalb der Gaststätte Haus Werdohl gefahren ist, oder eine andere Ursache der Grund für den Unfall war, blieb zunächst offen. Tatsache ist, dass der Auflieger des Sattelschlepper sich auf der feuchten Straße plötzlich quer stellte und einen auf der Gegenfahrspur in Richtung Neuenrade fahrenden Pkw erwischte.

Der Anhänger traf den roten Mitsubishi ASX so heftig, dass dieser einige Meter weit weggeschleudert wurde und anschließend auf dem Dach landete. Die beiden 62 Jahre alten Insassen des Kompakt-SUV, ein Ehepaar aus Werdohl, wurden dabei so schwer verletzt, dass sie zur stationären Behandlung im Krankenhaus bleiben mussten.

Ebenfalls in den Unfall verwickelt war ein MAN-Lkw eines Werdohler Entsorgungsunternehmens, der hinter dem Mitsubishi ebenfalls in Richtung Neuenrade fuhr. Dessen 50 Jahre alter Fahrer versuchte offenbar noch, einen Zusammenstoß mit dem talwärts fahrenden Sattelschlepper zu vermeiden. Er wurde aber auch getroffen und nach rechts gedrängt. Dabei knickte er einen Verkehrsspiegel ab und beschädigte eine Gartenmauer. Der Lkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen.

Die Aufräumarbeiten nach dem Unfall gestalteten sich etwas schwierig. Am Lkw des Entsorgungsunternehmens war die Vorderachse beschädigt, so dass dieses Fahrzeug abgeschleppt werden musste. Auch der Pkw war nicht mehr fahrbereit, während der Sattelschlepper die Unfallstelle aus eigener Kraft verlassen konnte. Ab 16.30 Uhr konnte der Verkehr, der sich zuvor in Richtung Neuenrade, Altena, Plettenberg und Lüdenscheid kilometerlang gestaut hatte, wieder ungehindert fließen. Den beim Unfall entstandenen Sachschaden bezifferte die Polizei mit etwa 50.000 Euro.

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