Veranstaltung auf dem Brüninghaus-Platz

Umzug des Wochenmarktes: So kommt der neue Standort an

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Obst- und Gemüsehändler Günter Deitelhoff ist mit dem neuen Marktstandort vollauf zufrieden. Dem Brüninghaus-Platz gehöre die Zukunft, glaubt er.

Werdohl - In durchweg zufriedene Gesichter konnte man am Donnerstag bei einem Bummel über den Wochenmarkt blicken. Erstmals fand die Veranstaltung auf dem Brüninghaus-Platz im Herzen der Innenstadt statt – sehr zum Gefallen von Händlern und Besuchern.

„Mein erster Eindruck ist sehr positiv: Mit dem Brunnen hier direkt vor dem Stand – das hat schon etwas“, sagte der Obst-, Gemüse- und Blumenhändler Günter Deitelhoff. 

Am alten Standort am Sand hab es ihm zwar auch gut gefallen, sagte der Markthändler aus Werl. „Deshalb tut es mir schon ein bisschen leid um den Standort.“ Dem Markt auf dem Brüninghaus-Platz gehört aber seiner Ansicht nach die Zukunft. „Hier haben wir viel mehr Laufkundschaft“, stellte Deitelhoff schon nach den ersten Stunden fest. 

Von „viel mehr Kundschaft“, berichtete auch Gabriele Stahlhacke-Beck von der Bäckerei Niedergesäß. Sie weint ihrem alten Standort aber keine Träne nach. „Das war fürchterlich, da musste ich morgens immer erst den Müll wegräumen“, denkt sie mit Grausen zurück. „Hier auf dem Brüninghaus-Platz bin ich total happy. Vom Werdohler Markt bin ich jetzt begeistert“, sagte die Verkäuferin. 

Der neue Platz ist "ein Traum"

Glaubt man Marktleiter Christian Ziebolz, ist Stahlhacke-Beck nicht die einzige, der der neue Marktstandort gefällt. „Alle sagen, der Platz sei ein Traum“, berichtet der Werdohler, der selbst einen Stand mit Geflügelprodukten betreibt, von der Resonanz in Händlerkreisen. Auch von der Kundschaft gebe es viel Zuspruch. „Vielen gefällt zum Beispiel, dass die Bushaltestelle direkt nebenan liegt und dass sie ihre Einkäufe deshalb nicht weit tragen müssen“, hat Ziebolz in Gesprächen mit Kunden erfahren. 

Zu den Fans des Wochenmarktes auf dem Brüninghaus-Platz zählt auch Bürgermeisterin Silvia Voßloh. „Dieser Platz bietet viel Weite, aber auch die Möglichkeit, sich einmal hinzusetzen, zu verweilen und die sozialen Kontakte zu pflegen“, nennt sie einige Vorzüge der großen Fläche zwischen WK-Warenhaus und Freiheitstraße. Und für das erste Mal sei der Markt auch gut besucht, fand sie. Die eine oder andere Veränderung werde es aber wohl noch geben. 

Nur verhaltene Kritik

Ein bisschen verhaltene Kritik gab es allerdings auch. Vielen waren die Lücken zwischen den Ständen aufgefallen. Doch das soll nicht so bleiben. „Drei oder vier Händler, darunter ein neuer Obst- und Gemüsehändler, haben noch kurzfristig abgesagt“, berichtete Marktleiter Ziebolz. Die sollen in Zukunft die noch vorhandenen Lücken schließen. „Einen großen Obsthändler suche ich auf jeden Fall noch“, berichtete Ziebolz von seinen Bemühungen, den Markt interessant und attraktiv zu gestalten.

Im Interesse eines guten Angebotsmixes werde wohl auch noch ein Textilhändler auf den Brüninghaus-Platz kommen. „Aber nicht mehr“, versicherte Ziebolz. Zu groß wird die Verkaufsstanddichte aber wohl nicht werden. „Der Zugang zu den Geschäften ringsrum muss ja auch frei bleiben“, wies Bürgermeisterin Voßloh auf gewisse Einschränkungen hin.

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