Umzug des Pfarrbüros: Einsegnung für Freitag geplant

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Viele Aktenschränke müssen vom Pfarrhaus ins Jugendheim getragen werden. Das ist Knochenarbeit.

Werdohl - 75 Umzugs-Kartons, voll gepackt mit Dokumenten, standen in den Büros und Kellerräumen des bisherigen katholischen Pfarrbüros im Pfarrhaus bereit.

Seit Montag überwacht Klaudia Grobel den Umzug der Schriftstücke in die neuen Büroräume – die nur wenige Meter entfernt sind. Im Erdgeschoss der ehemaligen katholischen Schule, dem bisherigen Jugendheim der Gemeinde St. Michael, wird das Pfarrbüro eine neue Heimat finden. Dort sind in zwei ehemaligen Klassenräumen Wände eingezogen worden. 

Entstanden sind zwei größere Büroräume, ein kleines Büro, in dem der Drucker seinen Platz hat, ein Archivraum und ein Allzweckraum. „Diesen wollen wir als Besprechungszimmer und als Konferenzraum für die Gremien der Gemeinde nutzen“, sagt Klaudia Grobel, die Verwaltungsleiterin der katholischen Pfarrei St. Michael Werdohl-Neuenrade. 

Aktenschränke in den extrabreiten Fluren

Zudem solle das hell und freundlich gestaltete Zimmer für die Katechese genutzt werden und als Sozialraum zur Verfügung stehen. Weitere Aktenschränke sollen in den extrabreiten Fluren aufgestellt werden. Insgesamt stünden rund 110 Quadratmeter Fläche zur Verfügung, beschreibt Grobel. 

Verwaltungsleiterin Klaudia Grobel hat alles im Griff, auch wenn der Schreibtisch noch nicht richtig aufgebaut ist: Freitag ist Tag der offenen Tür. Bis dahin sind die mit Akten gefüllten Kartons längst im neuen Verwaltungstrakt

In den oberen Räumen des Jugendheims habe sich nichts verändert, diese stünden nach wie vor den Pfadfindern zur Verfügung. „Allerdings profitieren sie von dem Umbau; sie haben jetzt einen Internetanschluss“, berichtet die Verwaltungsleiterin. Auch andere Gruppen, beispielsweise die Krabbelgruppen der Gemeinde, hätten keine Nachteile zu befürchten: „Ihnen steht jetzt der große Pfarrsaal zur Verfügung.“

Einsegnung am Freitag

Bereits am Freitag sollen die neuen Räume eingesegnet werden, dann sind alle Interessierten zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Bis dahin haben Grobel und ihre Kollegin zwar noch eine Menge Arbeit, doch dass der Termin eingehalten werden kann, stand für die Verwaltungsleiterin bereits gestern Mittag fest: „Der Umzug klappt hervorragend. Das war schon beim Umbau so. Nicht ein Handwerker war in Verzug. Das ist nicht selbstverständlich“, lobt Grobel alle Beteiligten. 

Nach dem Umzug des Pfarrbüros könnten die nächsten Umbauarbeiten voraussichtlich im April beginnen: Wie berichtet, soll das Pfarrhaus komplett zum Kloster umgebaut werden. „Jetzt geht es in die Ausschreibungen“, stellt Klaudia Grobel fest. Alle erforderlichen Genehmigungen lägen bereits vor.

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