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Umwandlung der Turnhalle Eveking: Das wünschen sich die Versetaler

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Von: Volker Heyn

Vereinsvorsitzender Hennig Meyer beeindruckte im Ausschuss für Bauen und Liegenschaften die Fraktionsvertreter und den Bürgermeister mit durchdachten Vorschlägen zur Nutzung der Sporthalle Eveking und des Geländes.
Vereinsvorsitzender Hennig Meyer beeindruckte im Ausschuss für Bauen und Liegenschaften die Fraktionsvertreter und den Bürgermeister mit durchdachten Vorschlägen zur Nutzung der Sporthalle Eveking und des Geländes. © Heyn, Volker

Hennig Meyer vom TuS Versetal hat am Montag ein bereits gut durchdachtes Konzept zur Umwandlung der Turnhalle Eveking in ein Begegnungszentrum vorgestellt.

Diese fundierten und bedarfsorientierten Ideen stammten nicht nur aus der Sicht des Vereins, sondern von vielen Engagierten aus dem Versetal. Im Ausschuss für Bauen und Liegenschaften stieß sein Vortrag auf große Zustimmung. Bürgermeister Andreas Späinghaus (SPD) versprach: „Ich als Versetaler bin persönlich dabei. Die Verwaltung wird die Vorschläge selbstverständlich aufnehmen.“

Im Rahmen des Beitritts zum Solidarpakt Stadtfinanzen hatte die Stadt unter anderem die Turnhalle Eveking zur Disposition gestellt. Für den Schulsport werde sie nicht benötigt und eine Sanierung sei erforderlich. Mehrere Jahre hatte der Rat die Schließungsentscheidung per Ausnahmebeschluss vertagt. Alle Fraktionen stimmen überein, dass die Verlängerung der Nutzungsdauer über das Jahr 2022 hinaus erneut durch den Rat beschlossen werden muss.

Weit vorne auf der Prioritätenliste

Im Rahmen des Masterplanes 2040 steht das Projekt Begegnungszentrum Eveking weit vorne auf der Liste der Dinge, die man mit Fördermitteln in die Realität umsetzen will. Meyer lieferte mit seinen Vorschlägen eine gute Grundlage für Förderanträge – so sahen es die Ausschussmitglieder. Manfred Buchta von der CDU-Fraktion trug einen weitergehenden Vorschlag vor: In Langenholthausen sei im ehemaligen Grundschulgebäude mit der Sokola.de etwas ähnliches entstanden. Um das Rad nicht neu erfinden zu müssen, sollte die Verwaltung Kontakt aufnehmen mit den dortigen Planern. In Absprache mit der Bezirksregierung war der Umbau in ein Dorfbegegnungszentrum finanziell stark gefördert worden.

Vorschläge zur Umgestaltung: Tartan, Erdwärme, Gastronomie, Wohnmobile

Die Turnhalle in Eveking ist bislang nur durch den Geräteraum zu erreichen, dafür müsste deshalb ein Anbau errichtet werden. Der Vorplatz sollte begradigt werden, um ihn als Eventfläche nutzen zu können. Dort könnte auch ein Wohnmobilstellplatz entstehen. Hinter der Halle zur Verse könnte ein Tartanbelag für Outdoor-Sport einladen. Im ersten Obergeschoss könnten ein Gesellschaftsraum mit Küche, ein kleinerer Raum für Kursangebote und ein Raum für Gerätetraining entstehen. Wenn perspektivisch der Schützenverein umzieht, wären Schießanlagen und eine Gastronomie nötig. Die Halle soll für Sport nutzbar sein, müsste aber auch als Ort für Feiern und Veranstaltungen zur Verfügung stehen. In der Halle ist eine Kletter- und Boulderanlage denkbar. Als Ersatz für die uralte Heizung sind beispielsweise Erdwärme und Fußbodenheizung denkbar.

Meyer zeigte sich dankbar, dass der Verein bislang die Halle behalten konnte. Nach Gesprächen und Interessensbekundungen Dritter könne er sagen: „Es besteht Interesse an der Nutzung der Halle außerhalb des Vereins.“ Konkret seien das der Schützenverein, die Jugendfeuerwehr, eine Hebammenpraxis, Fitnesstrainer und die Kitas.

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