Ütterlingsen wird schöner

Erwarten die Bürger am Dienstag: Silke Kreikebaum und Ahmed Tasdemir.

WERDOHL ▪ Ein Sandkasten oder eine ruhige und gemütliche Sitzecke, in der die Bewohner Ütterlingsens ins Gespräch kommen können: Quartiersmanagerin Silke Kreikebaum und Woge-Mitberater Ahmed Tasdemir sind gespannt auf die Ideen und Anregungen der Bewohner Ütterlingsens für die Umgestaltung des Außengeländes der Evangelischen Grundschule in eine Spiel- und Freizeitfläche.

Für den kommenden Dienstag, 20. Dezember, laden sie zwischen 15 und 18 Uhr zu einer Beteiligungsveranstaltung in das Bürgerbüro an der Breslauer Straße 35 ein.

Insgesamt 350 000 Euro stehen aus dem Projekt „Stadtumbau West“ für die Schulhofumgestaltung (wir berichteten) und die Aufwertung des Außengeländes der Bildungseinrichtung zur Verfügung, wie Kreikebaum erklärt. Das 9000 Quadratmeter große Areal, um das es bei dem Beteiligungsverfahren gehe, teile sich in drei verschiedene Flächen, die es nun zu gestalten gelte.

Alle Bürger – ob jung oder alt – sind aufgerufen, sich mit ihren Ideen und Wünschen an dem Planungsprozess zu beteiligen. Kreikebaum und Tasdemir hoffen, dass sich auch die Vereine aus dem Stadtbezirk – wie beispielsweise die Sterngolfabteilung des DJK TuS Westfalia Werdohl oder die Turner, die die Sporthalle nutzen – bei dem Treffen am kommenden Dienstag sehen lassen. Dann wird auch David R. Froessler von der Innovationsagentur – das Institut des Landes begleitet den Stadtumbauprozess – vor Ort sein. „Er wird Luftbilder mitbringen und auch Material von anderen Projekten, um den Bürgern verschiedene Ideen an die Hand zu geben.“

Nach dem Beteiligungsverfahren sollen die Vorschläge an das Planungsbüro, das mit der Umgestaltung betraut wird, übergeben werden.

Auch Tasdemir und Kreikebaum haben sich schon Gedanken gemacht, wie sie Ütterlingsen durch die neue Spiel- und Freizeitfläche attraktiver gestalten können: „Ich könnte mir gut vorstellen, das Areal rund um die Evangelische Grundschule in verschiedene Nutzungsflächen zu unterteilen. Beispielsweise eine Ruhezone, eine Bewegungszone und eine Spielzone, sodass für alle Generationen und Bevölkerungsgruppen etwas dabei ist“, verrät Kreikebaum erste Ideen.

Eine strikte Trennung zwischen den einzelnen Bereichen solle es aber nicht geben. Diese sollen, geht es nach der Quartiersmanagerin, thematisch auf jeden Fall zusammen hängen.

Ahmet Tasdemir wünscht sich beispielsweise die Parkplatzsituation rund um die Schule zu verbessern. „Vielleicht könnte man Kurzzeitparkplätze an der Schule schaffen, damit die Eltern näher an der Bildungseinrichtung parken können“, erläutert Tasdemir. Er hofft, dass rund um die Schule ein schöner Treffpunkt und Kommunikationsplatz entsteht, an dem die Ütterlingser zusammen kommen können. „Durch die Umgestaltung wollen wir das Wohnumfeld in Ütterlingsen verbessern“, sagte Tasdemir gestern im Rahmen eines Pressegespräches.

Mit Plakaten in der Innenstadt, Postwurfsendungen und Flyern, die Kreikebaum an den Haustüren der Woge-Immobilien in Ütterlingsen angebracht hat, hoffen sie und Tasdemir, möglichst viele Bürger zu erreichen. Auch die Geschäftsleute vor Ort haben sie angesprochen, um sie zu dem Beteiligungsverfahren einzuladen. Auch die Ideen der Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten werden gespannt erwartet. ▪ ute

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