Ütterlingsen: Schule bleibt

Schulleiterin Britta Schwarze

WERDOHL ▪ Schulkonferenz und Initiativkreis der evangelischen Grundschule Werdohl haben sich definitiv dafür ausgesprochen, die Standortdebatte von sich aus zu beenden und nicht mehr auf eine Rückführung in die Innenstadt zu drängen.

Diese Feststellung blieb von den am Freitag angesprochenen Mitgliedern des Initiativkreises unwidersprochen. Schulleiterin Britta Schwarze, Pfarrer Martin Buschhaus und Schulpflegschaftsvorsitzende Renate Baader ließen sich allerdings keine weiteren Details entlocken und verwiesen auf eine schriftliche Stellungnahme, die möglicherweise zu Wochenbeginn veröffentlicht werden soll. Wie bereits berichtet, hatte sich der Initiativkreis am Mittwochabend getroffen, um einen Schlussstrich zu ziehen. Die Zeit bis Freitag habe aber nicht ausgereicht, sich auf eine ausführliche schriftliche Argumentation zu einigen, sagte Pfarrer Buschhaus. Auch Renate Baader sprach davon, dass „alles erst in richtige Worte gefasst“ werden müsse.

Auf diese Begründung werden auch die Fraktionen von CDU und WBG warten, denn die beiden Fraktionen hatten die Forderung nach der Rückverlagerung in die Innenstadt in ihre Wahlprogramme eingeschrieben. Christdemokraten und Bürgerliche hatten große politische Anstrengungen unternommen, um die Wünsche von Kirche und Schule durchzusetzen. Ein Arbeitskreis unter der Leitung des Stadtplaners David Froessler hatte mehrfach getagt und war zu dem Ergebnis gekommen, dass es für das Schulgebäude in Ütterlingsen keine Nachnutzung gebe. ▪ heyn

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