Üble Beleidigungen und Drohungen

WERDOHL ▪ Immer wieder hatte ein 37-jähriger Werdohler einer Frau mit dem Tode gedroht und sie übel beleidigt. Gestern kassierte der bereits mehrfach vorbestrafte Mann vor dem Amtsgericht Altena dafür eine Geldstrafe in Höhe von 700 Euro.

Der Angeklagte zeigte sich gestern von Anfang an geständig. Er gab zu, Anfang des Jahres die Mailbox seines Opfers mit folgenden Texten besprochen zu haben: „Pass auf dein Auto auf. Vielleicht verbrennst du darin, weil du nicht rechtzeitig raus kommst. Oder dein Auto fliegt in die Luft.” Ein anderes Mal drohte er: „Komm um 23 Uhr zum Rathaus, sonst wirst du die nächsten Tage nicht erleben.” Auch weitere Beleidigungen hatte der Mann auf der Mailbox der Frau hinterlassen.

Gestern räumte der Angeklagte ein, dass sein Verhalten falsch gewesen sei. „Ich weiß auch nicht, was da mit mir los war”, so der 37-Jährige. Er erklärte, es nicht so gemeint zu haben. Auch tue es ihm leid, dass es von der Geschädigten ernst genommen wurde. Entgegen des Rates der Polizei, habe er sich sogar bei der Frau entschuldigt – über deren Mailbox. Der Angeklagte erklärte weiter, die Frau über eine Zeitungsanzeige kennen gelernt zu haben, wo sie ihre Dienste angeboten hatte. Es sei zu einem Besuch der Dame gekommen. Da habe es einen Streit gegeben, warum wisse er nicht mehr.

Seit 1996 war der Angeklagte immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Neben fahrlässiger Brandstiftung und Sachbeschädigung, musste sich der Werdohler in der Vergangenheit bereits wegen Bedrohungstaten vor Gericht verantworten. Gestern endete der Tag mit einer Geldstrafe – worüber er sehr froh war. So gab er zu, schon mächtig Angst vor einer Freiheitsstrafe gehabt zu haben. Das Urteil ist bereits rechtskräftig. ▪ jape

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