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Überpünktlich: Arbeiten an Bundesstraße vorzeitig beendet

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Von: Volker Griese

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Die Markierungsarbeiten auf der sanierten B 229 durch das Versetal sind mittlerweile erledigt.
Die Markierungsarbeiten auf der sanierten B 229 durch das Versetal sind mittlerweile erledigt. © Jona Wiechowski

Das ist eine gute Nachricht für Pendler, Anwohner und Berufskraftfahrer: Die Bundesstraße 229 durch das Versetal wird nach der Fahrbahnsanierung früher als geplant wieder befahrbar sein. Die letzten Arbeiten auf der Baustelle sind erledigt.

Werdohl/Lüdenscheid ‒ [Update vom 29. Juli, 12.50 Uhr] Die Bundesstraße 229 durch das Versetal ist bereits seit Freitagmittag, 29. Juli, wieder durchgehend befahrbar. Das hat der Landesbetrieb Straßen.NRW soeben mitgeteilt.

Ursprünglich war der Landesbetrieb Straßen.NRW davon ausgegangen, die B229 für die gesamten sechs Wochen der Sommerferien sperren zu müssen, um die Fahrbahn nach der Verlegung einer neuen Ferngasleitung wieder herstellen zu können. Direkt nach Baubeginn am 27. Juni, als überraschend Kopfsteinpflaster und jahrzehntealte Bahnschwellen im Untergrund gefunden wurden, war sogar von einer Verlängerung der Bauzeit um eine Woche die Rede gewesen.

Doch das ausführende Neuenrader Bauunternehmen Ossenberg setzte alles daran, die Arbeiten termingerecht abschließen zu können. So deutete sich schon vor etwa einer Woche an, dass die Baustelle nicht nur rechtzeitig bis zum Ferienende, sondern sogar überpünktlich abgeschlossen werden könnte.

Das hat der Landesbetrieb Straßen.NRW nun am Donnerstag bestätigt: „Die Straße wird am 1. August wieder freigegeben“, kündigte dessen Sprecher Andreas Berg auf Nachfrage an und zog eine erste Bilanz: „Es ist gut gelaufen, wir sind gut durchgekommen.“

Berg blickte auch noch einmal auf den schwierigen Start zurück. Weder Kopfsteinpflaster noch Schienen und auch der schlechte Unterbau auf dem Abschnitt vor der Spedition Haaf in Bärenstein seien bei den vor Baubeginn vorgenommenen Probebohrungen entdeckt worden. „Trotzdem haben wir zeitlich keinen großen Verzug gehabt“, sagte Berg. Die Firma Ossenberg habe „da zeitlich einiges ‘rausgeholt“, fand er lobende Worte für das Neuenrader Unternehmen, das „gute Arbeit geleistet“ habe.

Am Donnerstag hat die Firma Hitzblech die (wahrscheinlich) letzten Fahrbahnmarkierungen aufgebracht – ein „Heimspiel“ übrigens für das Werdohler Unternehmen, das seinen Firmensitz nur rund zwei Kilometer von der Baustelle entfernt hat. Ab Montag sind nun also die Fahrzeiten zwischen Werdohl und Lüdenscheid wieder um einiges kürzer.

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