Übernahme: Vossloh schließt Geschäft mit der Strabag ab

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Der Vossloh-Konzern hat seinen Stammsitz in Werdohl.

Werdohl - Der Bahninfrastrukturkonzern Vossloh mit Stammsitz in Werdohl hat die am 5. November bekannt gegebene Übernahme des Schienenfräsgeschäfts von der Strabag Rail GmbH erfolgreich vollzogen. Das teilte das börsennotierte Unternehmen am Donnerstag mit.

Der Kaufpreis sowie die erwarteten Umsätze liegen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. 

Der erworbene Teilbetrieb, der vier Fräsmaschinen und 30 Mitarbeiter umfasst, wird in die Tochtergesellschaft Alpha Rail Team in Berlin im Geschäftsbereich Lifecycle Solutions integriert und baut das bestehende Vossloh-Fräsgeschäft deutlich aus. 

Weltweit tätig

Vossloh ist weltweit in den Märkten für Bahntechnik tätig. Kerngeschäft ist die Bahninfrastruktur. Die Konzernaktivitäten im Bereich Bahninfrastruktur sind in die drei Geschäftsbereiche Core Components, Customized Modules und Lifecycle Solutions gegliedert. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte Vossloh in seinem Kerngeschäft mit gut 3900 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 920 Millionen Euro. 

Mit der Methode des Schienenfräsens sollen Schienenfehler bei gleichzeitiger Reprofilierung des Schienenkopfes beseitigt werden. Dadurch wird nicht nur die Lärmemission reduziert und die Sicherheit im Schienenverkehr erhöht, sondern auch die Lebensdauer der Schiene deutlich gesteigert. 

Eine "perfekte Kombination"

Vossloh bezeichnet den Kauf der Strabag-Sparte als „perfekte Kombination“ für die Instandhaltung des Fahrwegs Schiene. „Hierdurch wird die Verfügbarkeit des Schienenwegs gesteigert und damit Wert für unsere Kunden geschaffen“, sagte Vorstandsvorsitzender Andreas Busemann im November.

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