Überfälle auf Spielhalle in Ütterlingsen: Räuber streitet Beteiligung ab

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Diese Spielhalle in Ütterlingsen wurde in diesem Jahr schon zwei Mal überfallen.

Werdohl - Der 30-jährige Werdohler, der in der Nacht zum 8. Februar nach einem bewaffneten Überfall auf die Spielhalle an der Derwentsider Straße von der Polizei festgenommen wurde, bestreitet, auch an den  Überfällen auf die Spielhalle in Ütterlingsen beteiligt gewesen zu sein.

Dies erklärte Marcel Dilling, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, auf Anfrage unserer Zeitung. „Die Tat an der Derwentsider Straße hat der Mann eingeräumt, für die beiden anderen Überfälle gibt der 30-Jährige an, mit diesen nichts zu tun zu haben“, sagte Dilling im Gespräch mit der Redaktion. 

Der „polizeilich bekannte“ Werdohler hatte am 8. Februar kurz nach Mitternacht die Spielhalle an der Derwentsider Straße in der Innenstadt betreten, die 47-jährige Angestellte mit einer Softair-Pistole bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert. Mit dem erbeuteten Geld war er dann in der Dunkelheit verschwunden. 

Die Angestellte, die unverletzt blieb, hatte sofort danach die Polizei benachrichtigt und den Beamten den Täter beschrieben. Als die Polizisten bei der anschließend mit mehreren Streifenwagen durchgeführten Nahbereichsfahndung den 30-Jährigen hinter dem Rathaus entdeckten, hatte er die Beute und die Schusswaffe bei sich. 

Die Spielhalle in Ütterlingsen wurde am 16. Januar und 2. Februar überfallen. In beiden Fällen bedrohten die Täter – beim ersten Mal zwei maskierte Räuber, beim zweiten Mal drei – den Angestellten mit einer Schusswaffe und entwendeten Bargeld aus der Kasse. Die danach eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen blieben jeweils erfolglos. 

„In diesen beiden Fällen dauern unsere Ermittlungen an“, sagte Polizeipressesprecher Marcel Dilling. Mittlerweile dürfte auch der Verdacht vom Tisch sein, dass diese beiden Taten mit den jüngsten Tankstellen-Überfällen in Menden und Hemer im Zusammenhang stehen. Die Polizei hat in dieser Woche eine Bande festgenommen, der diese Taten im Nordkreis zur Last gelegt werden.

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