Tunnelportal-Radweg: Freigabe verzögert sich nach zehn Jahren noch einmal

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Der Rad- und Fußweg über das Tunnelportal ist derzeit noch gesperrt.

Werdohl - Mit den Arbeiten am Rad- und Fußweg über das Tunnelportal an der Altenaer Straße war das Bauunternehmen auf einem richtig guten Weg.

Bis Mitte Dezember war noch eine 25 Meter lange und 2,5 Meter hohe Stützwand aus Betonquadern gesetzt und anschließend die erste Asphaltschicht auf den Weg aufgebracht worden. Jetzt hat aber der Frost die Arbeiten gestoppt. Der zuletzt genannte Fertigstellungstermin im Januar lässt sich wohl nicht mehr halten. 

Das hat auch Martin Hempel, Tiefbau-Chef im Werdohler Rathaus, bestätigt: „Wir werden im Januar nicht mehr fertig“, sagte er auf Nachfrage und nannte als Grund dafür die derzeitige Witterung, die ja auch noch einige Tage, wenn nicht Wochen anhalten soll. Bei Frost könne nun einmal nicht asphaltiert werden, sagte er. Und die letzte Asphaltschicht fehlt nun einmal noch auf dem gut 200 Meter langen Abschnitt des Weges. Darüber hinaus muss an der Hangseite noch ein Geländer als Absturzsicherung montiert werden. Auch das sei bei Dauerfrost, der tief in den Boden eindringt, nicht zu machen, erklärte Hempel. 

Weg noch nicht wieder freigegeben

Das Bauunternehmen werde deshalb jetzt die Frostperiode abwarten und dann nacheinander die noch ausstehenden Arbeiten erledigen. Hempel geht derzeit davon aus, dass das im Februar erfolgen kann. 

Die noch nicht abgeschlossenen Bauarbeiten sind auch der Grund, warum die Stadt den seit nunmehr zehn Jahren mit nur kurzen Unterbrechungen gesperrten Rad- und Gehweg noch nicht wieder freigegeben hat. Dass er dennoch schon rege genutzt wird, um zwischen dem Stadtteil Ütterlingsen und der Stadtmitte zu pendeln, hat Hempel durchaus zur Kenntnis genommen. Fußgänger und Radfahrer stören sich weder an Hinweisschildern, noch an Absperrgittern. „Die Nutzung des Weges erfolgt aber auf eigenes Risiko, solange er nicht offiziell zur Nutzung freigeben ist“, gibt Hempel zu bedenken.

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