Trotz der Kälte kommen viele Leute in die Stadt

WERDOHL ▪ „Der Frühling kommt“ war der verkaufsoffene Sonntag in Werdohl gestern überschrieben. Allerdings ist der April nun einmal auch ein Frühlingsmonat – und der Sonntag war ein Tag mit typischem Aprilwetter. Wechselhaft, mit einer gewissen Tendenz zu Niederschlägen und zudem auch noch recht kalt. So wurde die Sonne denn auch von vielen Menschen mit einem Lächeln begrüßt, wenn sie im Laufe des Nachmittags wiederholt zwischen den Wolken hervorlugte.

Für Andreas Haubrichs von der Werdohler Marketinggesellschaft war der verkaufsoffene Sonntag daher auch nicht unerfreulich: „Erstaunlich, dass doch so viele Menschen in der Stadt sind.“ Natürlich sei mittags, als die Geschäfte um 13 Uhr öffneten, noch nicht so viel los gewesen. Doch mit fortlaufender Dauer des Nachmittags besserte sich nicht nur das Wetter, sondern wuchs auch die Zahl der Flaneure in der Werdohler Fußgängerzone.

Nicht nur in vielen Geschäften konnten die Werdohler und die auswärtigen Besucher am Sonntag einkaufen, auch an vielen Ständen und Buden gab es kleine Leckereien oder andere Dinge zu erwerben. Die Stände hatte die Marketinggesellschaft zwischen Alfred-Colsman- und Brüninghausplatz konzentriert. „Der größte Kritikpunkt beim Weihnachtsmarkt waren ja die großen Lücken gewesen“, erklärte Andreas Haubrichs. Dadurch, dass die Buden und Zelte jetzt schwerpunktmäßig an einer Stelle errichtet wurden, wurden die Lücken vermieden.

Bei künftigen Veranstaltungen sollen dann abwechselnd verschiedene Bereiche der Innenstadt berücksichtigt werden, fügte der Mitarbeiter der Marketinggesellschaft hinzu. Obwohl seine Kollegin Susanne Macaluso mit vielen Werdohler Vereinen Kontakt aufgenommen und auf Wochenenden in Werdohl und Umgebung eine große Zahl Markthändler angesprochen habe, werde es kaum gelingen, eine Budenstadt für die ganze Innenstadt zu organisieren, glaubt Haubrichs. „Dafür ist die Stadt von der Fläche her einfach zu groß.“

Richtiges Gedränge herrschte auf dem Alfred-Colsman-Platz, als Ahmet Tasdemir von der Wohnungsgesellschaft die acht von Werdohler Kindergärten hergestellten Vogelscheuchen auf amerikanische Art versteigerte. Die Summen, die die bunten Kreationen namens „Waldemar“ oder „Zauber-Momo“ erzielten, stockte die Woge zu Gunsten der Kindergärten auf jeweils 50 Euro auf. Auch die IG Neustadtstraße beschloss gestern ihre Ostereieraktion, hier wurden unter den richtigen Lösungen insgesamt acht Preise verlost.

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