Trauer ist kein Tabuthema mehr

Das Interesse an Themen rund um Sterben, Tod und Trauer wächst.

Das Internetportal www.gute-trauer.dehilft seit fast fünf Jahren dabei, Tabus zu überwinden und Informationen richtig einzuordnen. Durch stetig steigende Nutzerzahlen sehen sich die Verantwortlichen bestätigt. Die ARD-Themenwoche „Leben mit dem Tod“ war das wohl deutlichste Zeichen: Sterben, Tod und Trauer sind keine Tabuthemen mehr. Betroffene und andere Interessierte haben es jedoch nicht leicht, in der Fülle an Informationen fundiertes Wissen von irrtümlichen Annahmen zu unterscheiden.

Nicht alles, was im Internet und anderen Medien zu finden ist, baut auf aktuellen, wissenschaftlich geprüften Erkenntnissen auf. Das Internetportal www.gute-trauer.de macht deshalb seit Januar 2009 fundierte Informationen zum Thema Trauer für alle zugänglich. 2012 haben schon rund 150000 Internetnutzer das Portal besucht, fast drei Mal so viele wie im Startjahr. Ein Beirat sichert das wissenschaftliche Niveau der Inhalte ab. Die Beiratsmitglieder Hildegard Willmann (Diplompsychologin und Bestatterin) und Heidi Müller (Politologin und Trauerberaterin) wurden in den vergangenen Wochen auch in verschiedenen Medien als Expertinnen zum Thema Trauer befragt.

Weitere Beiratsmitglieder sind der Diplomtheologe und Trauerredner Anton Aschenbrenner und die angehende Pädagogin Gabriele Munkelt. „Wir werden uns nicht auf dem Erfolg ausruhen“, kommentiert Hildegard Willmann die positive Resonanz auf das Portal. Heidi Müller ergänzt: „Nächstes Jahr werden wir das Portal komplett überarbeiten, damit die Nutzer sich in der stets wachsenden Informationsfülle noch besser zurecht finden können.“

Das von der Verbraucherinitiative Aeternitas ins Leben gerufene Trauerportal soll Menschen helfen, eigenverantwortlich und natürlich mit Lebenssituationen wie Tod und Trauer umzugehen. Die Verantwortlichen wollen in der Fülle von Angeboten der Trauerbegleitung, -beratung und -therapie Transparenz schaffen und Betroffene bei der Suche nach Hilfe unterstützen. Diskussionen um strittige Themen sollen angestoßen werden. Bereits 80 Anlaufstellen für Trauernde in ganz Deutschland haben sich auf der Seite listen lassen. Die Bibliothek stellt über 150 Bücher aus dem Bereich Trauer und Abschied vor. Quelle: www.aternitas.de

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