Trafostation wird umgebaut: Schwertransport fährt durch Werdohl

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In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wird der zweite von drei Transformatoren per Schwerlasttransport zum Umspannwerk am Werdohler Bahnhof geliefert.

Werdohl - Die Netzgesellschaft des Hagener Energieversorgers Enervie wird in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch den zweiten von insgesamt drei Netztransformatoren im Umspannwerk in Werdohl austauschen.

Am Wochenende wurde der alte Trafo abtransportiert, was ohne besondere Belastung für die Anwohner geschah. 

Die Arbeiten seien notwendig, so schreibt Enervie-Sprecher Köster, um das Versorgungsnetz auf einen neueren technischen Stand zu bringen und auch weiterhin eine sichere und zuverlässige Versorgung der Bevölkerung mit Strom zu gewährleisten. 

Abtransport des alten Umspanners

Am Freitagabend ging der Abtransport des alten Umspanners über die Bühne. Das bereits ausgebaute Großgerät wurde bereits gegen 19 Uhr auf einen Tieflader gehievt und nach Coesfeld gefahren. Die Maßnahme war mit den Behörden abgestimmt, eigentlich hätte der Transport erst um 22 Uhr beginnen sollen. 

Die Anlieferung des neuen Transformators zum Umspannwerk Werdohl wird in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch durchgeführt. Auch das wird unspektakulär verlaufen, der Energieversorger hat ja bereits den ersten der drei Trafos ausgetauscht. 

Parkverbot ist eingerichtet

Unter anderem im Bereich um den Bahnhof ist ein Parkverbot eingerichtet worden. Zudem müssen die Anwohner punktuell mit kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen rechnen. Der dritte und letzte neue Transformator wird Mitte Oktober 2019 angeliefert. 

Die Netzgesellschaft Enervie Vernetzt investiert insgesamt rund 1,5 Millionen Euro in diesen Transformatorenaustausch zur Sicherung und Modernisierung ihres Hochspannungsnetzes. Neben einer verbesserten technischen Ausstattung und angepassten Leistungsfähigkeit wird das Unternehmen gleichzeitig den an diesen Transformatoren erforderlichen Wartungsaufwand in Zukunft spürbar senken können. 

Grenze der wirtschaftlichen Lebensdauer erreicht

Der bislang im Umspannwerk Werdohl in Betrieb befindliche Transformator mit einer elektrischen Leistung von 50 Megavoltampere (MVA) und 79 Tonnen Gewicht hat die Grenze seiner wirtschaftlichen Lebensdauer erreicht. Daher wurde er nach seiner Demontage am Freitag zur Verschrottung durch ein Entsorgungsunternehmen nach Coesfeld transportiert. 

Der neue Transformator mit einer Leistung von 40 MVA und einem Gewicht von 61,5 Tonnen wird unmittelbar nach dem Eintreffen in der Nacht zu Mittwoch, 18. September, eingebaut.

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