Tour de France: Peter Ortkras ist als Streckenchef dabei

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Mit diesem Fahrzeug ist der Werdohler Peter Ortkras im Rahmen der Tour de France als Streckenchef im Einsatz. Er ist für einen circa 65 Kilometer langen Abschnitt zuständig, der in Titz bei Düren beginnt.

Werdohl - „Bei dieser Tour mithelfen zu können, das ist schon etwas ganz Besonderes,“ sagt Peter Ortkras. Der radsportbegeisterte Werdohler fiebert dem 2. Juli entgegen: An diesem Sonntag ist er als Streckenkoordinator bei der 2. Etappe der Tour de France im Einsatz.

Für den 68-Jährigen ist es bereits der zweite Einsatz im Rahmen des wichtigsten Rad-Etappenrennens der Welt. Als Sven Teutenberg, Event-Direktor Grand Départ 2017, den Werdohler fragte, ob er erneut dabei sein wolle, war Ortkras sofort Feuer und Flamme – zumal er seit vielen Jahren mit Teutenberg befreundet ist. „Ich habe den ehemaligen Radrennfahrer früher betreut“, erzählt er.

Sven Teutenberg hat Ortkras angesprochen

Der Radsportfan fiebert dem wichtigsten Etappenrennen der Welt schon jetzt entgegen.

Zum Auftakt der Tour in der Landeshauptstadt Düsseldorf steht am 1. Juli zunächst das Einzelzeitfahren auf dem Programm. Am Tag darauf müssen die Fahrer 203,5 Kilometer bewältigen. Diese zweite Etappe führt von Düsseldorf bis Lüttich. „Ich bin dann für einen circa 65 Kilometer langen Streckenabschnitt zuständig, der in der Gemeinde Titz bei Düren beginnt“, berichtet Ortkras.

Sein Einsatz starte etwa eine Stunde bevor sich die Werbekarawane in Bewegung setzt. „Das ist ungefähr eine Stunde vor dem eigentlichen Rennen der Fall“, stellt der Werdohler fest. Ortkras muss als Streckenkoordinator – auch Streckenchef genannt – dafür sorgen, dass die Fahrer sich voll und ganz auf das Rennen konzentrieren können. „Ich kontrolliere, ob alle Schilder am richtigen Platz aufgestellt sind. Außerdem dürfen auf keinen Fall Gefahrenstellen auf der Strecke zu finden sein“, erklärt der 68-Jährige. Keinesfalls dürften Glasscherben auf der Straße liegen. Auch freilaufende Hunde können eine Gefahr darstellen, um die sich Ortkras kümmern müsste.

„Die Strecke führt in Richtung Jülich und dann in Aachen am Rathaus und dem Marktplatz vorbei“, erklärt der Radsportfan, der nach seiner Arbeit zum Etappenziel Lüttich fahren will. Den Start der Rennfahrer auf die 2. Etappe will der Werdohler auf jeden Fall im Auto auf dem Handy verfolgen: „Das ist doch wohl selbstverständlich.“

Natürlich drückt Peter Ortkras besonders den deutschen Fahrern bei der Tour de France die Daumen. „Die Deutschen werden sicherlich Etappensiege bekommen können“, ist er überzeugt. Fragt man ihn nach dem Gesamtsieger, so tippt der Werdohler allerdings eher auf den Briten Chris Froome. Sicher ist, dass Ortkras das Rennen auch nach seiner Rückkehr ins Sauerland aufmerksam verfolgen wird.

Werdohler fährt 10 000 Kilometer im Jahr

Sicher ist aber auch, dass Peter Ortkras, er gehört der Radsportabteilung des TuS Neuenrade an, schon bald wieder selbst in die Pedale treten wird. „Ich fahre circa 10 000 Kilometer im Jahr“, berichtet der 68-Jährige, der sowohl mit dem Rennrad als auch mit dem Mountainbike unterwegs ist. Ein E-Bike besitze er auch, sagt Ortkras und fügt augenzwinkernd hinzu: „Aber ich fahre lieber ohne Motor, dann muss man richtig was tun.“

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